Die Einbringung des Haushaltsentwurfes der Bundesregierung für das Jahr 2021, aber auch die Finanzplanung der nachfolgender Jahre stehen im Mittelpunkt der Bundestags-Debatte dieser Woche. Die Finanz- und Haushaltsexperten der Fraktionen ringen um die zukünftige Aufstellung der Einzelpläne für die finanzielle Ausstattung von Exekutive und Legislative. In diesem Jahr stehen wir vor neuen finanzpolitischen Herausforderungen durch die pandemiebedingt notwendig gewordenen Sonderausgaben, vor diesem Hintergrund auch mein Beitrag.

Ein kurzer Auszug aus meiner Rede: “Das Schuldenmachen ist ein bisschen platt! Das ist weder sexy noch geil. Ich sage Ihnen auch, warum mir das so geht: Es kann sein, dass wir unterschiedlich sozialisiert sind. Ich bin Flüchtlingskind, und zu DDR-Zeiten konnte bei uns nur so viel verbraucht werden, wie wir hatten. So bin ich sozialisiert, Mutter: Näherin, Vater: Schiffbauer. Vielleicht prägt mich das heute noch. Ich bin eigentlich froh, dass vor gut einem Jahrzehnt, damals in der Finanzkrise, dieser Deutsche Bundestag die Schuldenbremse, so wie sie heute ist, eingeführt hat. Denn zum Thema Nachhaltigkeit, zum Thema Klima gehört, wenn man schon darüber redet, auch die Nachhaltigkeit in der Haushalts- und Finanzpolitik. Beides ist Generationengerechtigkeit. Beides gehört zusammen.”

Meine gesamte Rede zum nachlesen und nachhören unten stehend:

200929 Rede  Einbringung Haushaltsgesetz 2021 Durch Den Bundesminister Der Finanzen
200929 Rede Einbringung Haushaltsgesetz 2021 Durch Den Bundesminister Der Finanzen
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