Der Vorsitzende der Landesgruppe Mecklenburg-Vorpommern der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Eckhardt Rehberg, erwartet zeitnah den Rücktritt von Katja Kipping und Bernd Rixininger als Vorsitzende der Partei Die.Linke:

„Katja Kipping und Bernd Rixininger sind nach Auffassung ihrer eigenen Partei keine Ostdeutschen. Aufgrund dieser Auffassung der Linksfraktion im Landtag Mecklenburg-Vorpommern und der Kritik, dass angeblich zu wenig Ostdeutsche in Führungspositionen seien, wäre der Rücktritt nur konsequent, wenn das ernst genommen wird.

Die Schweriner Linksfraktion definiert einen Ostdeutschen nicht nur nach Geburtsort, sondern auch nach Geburtsdatum. Wer nach dem 1. Januar 1976 geboren wurde, ist per se kein Ostdeutscher, auch wenn er in Rostock, Leipzig oder Jena das Licht der Welt erblickte. Die Bundesvorsitzende Katja Kipping ist damit keine Ostdeutsche und sollte konsequenterweise ihr Amt niederlegen, um einem ‚echten Ossi‘ Platz zu machen.

Auch sieben von 26 Bundestagsabgeordneten der Linken in den ostdeutschen Bundesländern sollten sich Gedanken über ihre Zukunft machen. Auch sie sind nach dieser Definition keine Ostdeutschen.

Wer 30 Jahre nach der Wende in diesen Denkkategorien politisch arbeitet, disqualifiziert sich als ernsthafter politischer Ansprechpartner. Gerade in der aktuellen politischen Stimmungslage sollten die Damen und Herren der Linkspartei die Gräben zwischen Ost und West nicht weiter vertiefen. Wer so agiert, kann anderen nicht vorwerfen, auszugrenzen oder zu diskriminieren. Diese Denkweise ist kein Deut besser“, so Rehberg abschließend.      

 

190125 Linke Ostdeutscher
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