Der Vorsitzende der Landesgruppe Mecklenburg-Vorpommern der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Eckhardt Rehberg, begrüßt den Beschluss des Bundeskabinettes zur Verlängerung und Erweiterung des Schutzschirmes für Ausbildungsplätze durch das Programm „Ausbildungsplätze sichern“ und macht auf die Möglichkeit der Abrufung von Mitteln aufmerksam: „Jeder betriebliche Ausbildungsplatz ist wichtig, für denjenigen der eine berufliche Perspektive sucht, als auch die Unternehmen und einzelnen Branchen zur Nachwuchssicherung. Mit der Unterstützung durch den Bund wird die Wirtschaft dazu ermutigt weiterhin an der Berufsausbildung festzuhalten und Schulabgängern Ausbildungsplätze anzubieten. Krisenbedingte Ausbildungsrückstände dürfen nicht zu einem zukünftigen Fachkräftemangel führen.“

Zur den Maßnahmen des Programmes „Ausbildungsplätze sichern“ gehören unter anderem:

  • Eine Verdoppelung der Ausbildungsprämien für das kommende Ausbildungsjahr bei gleichbleibendem Angebot von 2.000 Euro auf 4.000 Euro, bei erhöhtem Angebot von 3.000 Euro auf 6.000 Euro.
  • Zusätzlich zum Zuschuss zur Ausbildungsvergütung wird es einen Zuschuss zur Ausbildervergütung geben.
  • Förderungen können jetzt auch für Unternehmen bis 499 Beschäftigten gewährt werden, vorher 249.
  • Ausbildende Kleinstunternehmen mit bis zu 4 Beschäftigten erhalten einen Sonderzuschuss von 1.000 Euro, dies richtet sich an Unternehmen die unter dem aktuellen Lockdown leiden.
  • Von Insolvenz betroffene Ausbildungsplätze sollen durch Verdoppelung der Übernahmeprämie auf 6000 Euro gesichert werden.
  • Übernahmeprämie möglich auch bei pandemiebedingter verunmöglichter Fortführung des Ausbildungsvertrages, auch so soll ein Abbruch von Ausbildung verhindert werden.
  • Die Fördervoraussetzungen für Auftrags- und Verbundausbildung werden flexibilisiert, laufzeitabhängig gestaffelt und erhöht.
  • Pandemiebetroffene Unternehmen können zukünftig einen Zuschuss zu den Kosten für externe Prüfungslehrgänge, inkl. digitale Angebote, erhalten, der Zuschuss beträgt einmalig 50 Prozent der Lehrgangskosten und 500 Euro pro Ausbildungsverhältnis.