Wie der Vorsitzende der Landesgruppe Mecklenburg-Vorpommern und haushaltspolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion im Deutschen Bundestag mitteilt, haben die Koalitionsfraktionen mit den Stimmen der Opposition außer der AfD am 25.03.2020 einen Corona-Schutzschirm in Höhe von 1,8 Billionen Euro beschlossen.

Eckhardt Rehberg: „Das ist in beispiellos in der Nachkriegsgeschichte Deutschlands. Unser Ziel ist es, Arbeitsplätze zu schützen und Unternehmen zu unterstützen, damit sie durch die Krise kommen. Die zentrale Botschaft dabei lautet: Es geht uns um jedes Unternehmen, vom Solo-Selbständigen über den kleinen Betrieb oder den großen Mittelständler. Bund und Länder sind dabei gemeinsam gefordert. Für Mecklenburg-Vorpommern gilt: In einem engen Austausch von Bundes- und Landespolitik werden die Maßnahmen verzahnt und aufeinander abgestimmt, damit in der Summe eine optimale Wirkung erzielt wird.“ 

Beispiel Soforthilfe zur Unterstützung von Solo-Selbständigen, Kleinunternehmern und Betrieben bis 50 Mitarbeiter u.a. für laufende Betriebskosten wie Mieten, Kredite für Betriebsräume und Leasingraten:

Der Bund hilft:

  • Bis 9.000 Euro Einmalzahlung für 3 Monate bei bis zu 5 Beschäftigten (Vollzeitäquivalente)
  • Bis 15.000 Euro Einmalzahlung für 3 Monate bei bis zu 10 Beschäftigten (Vollzeitäquivalente)

Das Land hilft:

  • Bis 25.000 Euro Einmalzahlung bei 11-24 Arbeitsplätzen
  • Bis zu 40.000 Euro Einmalzahlung bei 25-49 Arbeitsplätzen

Voraussetzung für einen Zuschuss ist allerdings, dass der Betrieb oder Selbständige vor März 2020 nicht in wirtschaftlichen Schwierigkeiten war. Der Schaden muss direkt mit der Coronakrise eingetreten sein. Als Stichtag gilt der 11. März.

Eckhardt Rehberg: „Wichtig ist, dass jetzt die Hilfen schnell und unbürokratisch bei den Unternehmen im Land, egal welcher Unternehmensgröße ankommen. Im Interesse der Unternehmen ist, dass das Land die Maßnahmen des Schutzschirmes, also auch die des Bundes, umsetzt. Das erleichtert ihnen, den richtigen Ansprechpartner zu finden und spart Zeit.“

Alle betroffenen Unternehmen können sich an die Unternehmenshotline des Landes Mecklenburg-Vorpommern wenden. Diese ist Montag-Freitag von 8-20 Uhr über 03855885588 erreichbar. Mit der Umsetzung betraut ist das Landesförderinstitut. Die Anträge sind über https://www.lfi-mv.de/ abrufbar.

Weitere Informationen zum Schutzschirm des Bundes sind abrufbar unter www.eckhardt-rehberg.de

200326PM CoronaSchutzschirm
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