Wie der haushaltspolitische Sprecher und Vorsitzende der Landesgruppe der CDU/CSU-Fraktion Eckhardt Rehberg (CDU) mitteilt, hat das Land Mecklenburg-Vorpommern erst 22 Prozent der ihm zustehenden Bundes-Mittel aus dem Sondervermögen „Kinderbetreuungsausbau“ abgerufen:

„Es ist nichts Neues, dass es das Verkehrsministerium MV nicht schafft zur Verfügung stehende Mittel zielgerichtet umzusetzen, jetzt schließt das Sozialministerium auf. Das Investitionsprogramm Kinderbetreuungsfinanzierung hält für die Jahre 2017 bis 2020 für unser Land genau 21.250.126,99 Euro vor. Abgerufen wurden erst 4.666.882,07 Euro. Das heißt 78 Prozent des Geldes wurden nicht umgesetzt. Für das Folgeprogramm stehen weitere 17.545.604,21 Mio. Euro zur Verfügung und es wurden bisher 2.338.634,61 bewilligt. Es ist also damit zu rechnen, dass sich die beschriebene Misere fortsetzen wird.

Ministerin Drese hat offenbar eine Kabine im Schlafwagen neben Minister Pegel bezogen, hoffen wir für unser Land, dass sie da bald aussteigen, das Geld unter ihren Kopfkissen dabei nicht vergessen und den Anschlusszug nicht verpassen.“