Anlässlich der heutigen Übertragung der Eigentumsverhältnisse von Schloss Ludwigsburg auf das Land Mecklenburg-Vorpommern fordern der Landtagsabgeordnete  Egbert Liskow  und der Bundestagsabgeordnete Eckhardt Rehberg (beide CDU) ein tragfähiges Nutzungskonzept:

 „Ich freue mich, dass heute nun endlich der Eigentumswechsel bei Schloss Ludwigsburg vollzogen wurde. Der jahrelange Kampf um das letzte Schloss der Pommernherzöge trägt nun endlich Früchte. Durch die Unterstützung des Bundes, hier vor allem Eckhardt Rehberg, und der Bereitstellung von bis zu 20 Millionen Euro Bundesfördermittel eröffnet sich für das Schloss Ludwigsburg bei Greifswald eine Perspektive. Insbesondere durch die Initiative der CDU im Land und im Bund ist für eine Finanzierung der notwendigen Sanierung gesorgt, denn auch das Land wird sich in gleicher Höhe beteiligen. Mit der heutigen Übertragung der Eigentümerschaft auf das Land wird nun auch formal der Weg für die zwingend erforderliche Sanierung geebnet“, erläutert Liskow

 „Nach einigen Holprigkeiten und Verzögerungen wird heute ein wichtiger Schritt für die Sanierung des Schlosses Ludwigsburg eingeleitet. Ludwigsburg gehört zu den letzten erhaltenen Schlössern der Pommerschen Herzöge und repräsentiert in besonderer Weise das kulturelle Erbe Pommerns. Um die Sanierung und den Einsatz der Fördermittel zu rechtfertigen, ist nun auch ein tragfähiges Nutzungskonzept erforderlich. Das Land ist in erster Linie gefordert, eine Lösung aufzuzeigen. Das ehrenamtliche Engagement des Fördervereins, aber auch die fachliche Begleitung durch kompetente Dritte ist dabei mit einzubeziehen. Wir haben in Mecklenburg-Vorpommern Stiftungen und Engagierte, die hier tatkräftig unterstützen wollen und können“, so Rehberg abschließend.

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© LAKD MV/LD, Dr. Klaus Winands