Die Haushaltspolitiker haben am 14. November 2019 den Haushalt des Bundesministeriums für Bildung und Forschung beraten. Hierzu erklärt der haushaltspolitische Sprecher und Vorsitzende der Landesgruppe Mecklenburg-Vorpommern der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Eckhardt Rehberg:

„Der Haushaltsausschuss hat gestern zusätzliche Mittel für ein neues Helmholtz-Institut an der Universität Greifswald beschlossen. Mit insgesamt 2,5 Millionen Euro für das Jahr 2020 und 41,3 Millionen Euro Verpflichtungsermächtigungen für die Folgejahre bis 2024 wird ein neues Institut für Molekulare Infektionsforschung mit zwei Abteilungen in Greifswald als Außenstelle des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung GmbH (HZI) in Braunschweig errichtet. Mit einer Maßgabe an die Bundesregierung wurde die langfristige Finanzierung für die Jahre nach 2024 sichergestellt. Für den erforderlichen Institutsneubau am Greifswalder Campus muss das Land Mecklenburg-Vorpommern einen 50-prozentigen Finanzierungsanteil erbringen. Bis zur Finanzierungszusage durch das Land Mecklenburg-Vorpommern bleiben die Mittel gesperrt. Der laufende Betrieb wird künftig zu 90 Prozent vom Bund finanziert. Das neue Helmholtz-Institut ist ein Gewinn für den Wissenschaftsstandort Greifswald und eine wertvolle Ergänzung der Infektionsforschung in der Helmholtz-Gemeinschaft.

Daneben hat der Haushaltsausschuss die Voraussetzungen für ein neues Fachinstitut “Internationale Tiergesundheit/One Health“ am Friedrich-Loeffler-Institut (Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit) auf der Insel Riems geschaffen. Mit dem neuen Fachinstitut verfolgt man das Ziel, Tierseuchen primär dort zu bekämpfen, wo sie auftreten, und so zur Vermeidung eines Eintrags nach Deutschland beizutragen.

Insgesamt sind die beiden Entscheidungen eine Bereicherung des Forschungsstandortes Greifswald und gleichzeitig ein Beleg für die exzellente Forschungsarbeit in Vorpommern.“