In den letzten Monaten wurden viele Maßnahmen auf der Baustelle der Schleuse Zaaren, Obere-Havel-Wasserstraße, umgesetzt, die der Terminsicherung zur Verkehrsfreigabe am 01.08.2019 dienten.
Während der starken Unwetter in den letzten Wochen in Teilen von Brandenburg kam es zu einem Blitzeinschlag in das Betonwerk in Templin, welches die Baustelle beliefert.

Die komplette Steuerungstechnik wurde dabei zerstört. Die Lieferung von Betonmischungen wurde hierdurch über mehrere Tage unterbrochen, im Umland gibt es leider keine geeignete Ersatzmischanlage. Darüber hinaus musste die Betonage infolge von Starkregen mehrfach unterbrochen werden, ebenso beeinträchtigen die hohen Lufttemperaturen das Betonieren erheblich.

Infolge der Ereignisse und des dadurch erheblich gestörten Bauablaufes hat der Auftragnehmer mitgeteilt, dass der Termin zur Verkehrsfreigabe am 01.08.2019 nicht mehr zu halten ist.
Damit ist mit einer weiteren Verschiebung des Inbetriebnahme Termins zu rechnen.

Amtsleiter Peter Münch bedauert dies außerordentlich: „Wir hatten durch Beschleunigungsmaßnahmen und enge Bauberatungen den Termin 1. August fest im Blick. Wir werden schnellstmöglich einen neuen Termin in Absprache mit unserem Auftragnehmer bekanntgeben.“
Dennoch ist die Müritz, die Mecklenburgische Seenplatte und die Nord-brandenburgischen Gewässer, von den Rheinsberger Gewässern bis nach Fürstenberg inklusive Lychener Gewässer, weiter von Norden erreichbar. Von Berlin kommend, ist das Fahrtgebiet der Havel bis Zehdenick erreichbar. Ruppiner Gewässer, Finowkanal und Werbellinsee stellen weitere Ausweichreviere dar.