Die Lebensmittelversorgungskette müssen wir im Takt halten. Denn: Was nicht gesät, gepflanzt, gepflegt, geernet, verarbeitet und transportiert wird, fehlt am Ende zur Versorgung unser Bevölkerung. Wenn Gemüse jetzt nicht gepflanzt werden kann, wird der Markt ab Mai leiden. Wenn Tierhalter ihre Milchkühe nicht mehr füttern und melken können, fehlt es an Milch, Butter, Käse – an unseren Grundnahrungsmitteln. Unser Selbstversorgungsgrad liegt bei Grundnahrungsmitteln (Kartoffeln, Schweinefleisch, Getreide, Käse) über 100 Prozent. Bei Obst und Gemüse nur unter 40 Prozent.

Deshalb haben wir im Kabinett und in den Koalitionsfraktionen schnell gehandelt und ein starkes Maßnahmenpaket geschnürt, das die Aufrechterhaltung der Lebensmittelversorgung unterstützt. Landwirte, gerade im Sonderkulturbereich, sind stark auf die Mitarbeitvon Saisonarbeitskräften angewiesen. Im März werden rund 30.000 Saisonarbeitskräfte benötigt. Im Mai steigt der Bedarf auf etwa 85.000 an. Nicht nur für die Ernten, sondern auch für die Pflanzungen. Die meisten Saison-AK kamen bisher aus Polen und Rumänien; damit wird leider in dieser Situation nicht mehr zu rechnen sein. Es zeichnet sich ein massiver Engpass an Arbeitskräften ab, was enorme Auswirkungen auf unsere Urproduktion haben wird.

Mit dem Maßnahmenpaket erreichen wir:

  • Anreize und einfache Regelungen für alle, die in der Landwirtschaft mitarbeiten wollen
  • Sicherung der Lieferketten, damit die Lebensmittel in den Regalen ankommen
  • Liquidität für landwirtschaftliche Betriebe

Die Maßnahmen in einzelnem finden Sie im angehängten Dokument.

BMEL: Fragen und Antworten zum Coronavirus

Unterstützungen Für Die Landwirtschaft
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