Die weltweiten Flüchtlingsbewegungen bleiben eine der größten Herausforderungen für die internationale Staatengemeinschaft. Deutschland steht zu seinen humanitären Verpflichtungen. Aber dabei darf sich eine Situation wie im Herbst 2015 nicht wiederholen. Die Zahl der Schutzsuchenden hierzulande ist seitdem kontinuierlich zurückgegangen. Kamen 2015 noch 890.000 Asylsuchende nach Deutschland, sank die Zahl im Jahr 2016 auf rund 280.000 Personen und im vergangenen Jahr auf etwa 187.000 Personen. In den ersten zehn Monaten dieses Jahres wurden knapp 140.000 Asylanträge gestellt, rund 18 Prozent weniger als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Damit liegt die Zahl der Asylgesuche etwa auf dem Niveau von 2014, dem Jahr vor Ausbruch der Flüchtlingskrise. Das ist im Wesentlichen auf folgende europäische, internationale und nationale Maßnahmen zurückzuführen, die sie dem folgenden Faktenblatt entnehmen können.