Mit Verwunderung hat der Bundestagsabgeordnete Eckhardt Rehberg auf Medienberichte zum Flughafen Rostock-Laage reagiert:

 „Offensichtlich treiben einige ein böses Spiel, um die Entwicklungen des Flughafens bremsen zu wollen. Obwohl die Studie sich offenkundig im Entwurfs-Stadium befindet und nichts Offizielles vorliegt, werden schon düstere Prognosen an die Medien weitergegeben. Diese Art und Weise ist nicht nur schäbig, sondern für die geplanten Investitionen gefährlich.

 Flughäfen gehören, wie Straße, Schiene und Häfen zur öffentlichen Verkehrsinfrastruktur, die sich nicht selbst tragen kann. Volkswirtschaftliche Betrachtungen beweisen, dass der Flughafen für die ganze Region um Rostock und das Land Mecklenburg-Vorpommern einen Gewinn darstellt. Die kostspielige neue Studie wird hingegen kaum neuen Erkenntnisse hervor-bringen können. Studien zu Regionalflughäfen gibt es bereits. Man kann den Eindruck gewinnen, der verantwortliche Minister Schlotmann möchte sich aus der Affäre stehlen und den Flughafen abwickeln. Zum 20jährigen Jubiläum des Flughafens hat er in seiner Rede noch die Bedeutung des Flughafens betont. Er ist in der Pflicht, zu beweisen, dass es sich nicht um leere Worte handelte“, so Rehberg.

 Nach vielen Veränderungen hätte der Flughafen Kostenreduzierungen in Größenordnungen bereits vorgenommen. Hinzu käme, dass bei den zu-rückgehenden Kommunalfinanzen auch keine Spielräume für die Gesellschafter Rostock, Laage und der Landkreis Güstrow bestünden. Nun müsse das Land sich zum selbst erklärten Landesflughafen bekennen, erklärt Rehberg.

 „Würde diese merkwürdige Debatte des kostenneutralen Flughafens auf andere Regionalflughäfen in Deutschland übertragen werden, dürfte es in Deutschland wohl kaum noch einen Flughafen geben. Die wirtschaftlichen Folgen dieses kurzsichtigen und engstirnigen Denkens darf sich Herr Schlotmann gerne mal vor Augen führen“, so Rehberg abschließend.

 

130704 RLG Pwc Studie
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