Pressemeldung vom 17.05.2011

Als eine von 111 staatlichen Hochschulen hat die Universität Rostock in der ersten Bewilligungsrunde des Qualitätspakt Lehre einen Förderzuschlag erhalten. Damit stehen der Universität ab dem Wintersemester 2011/12 bis Sommersemester 2016 zusätzliche Mittel für die Verbesserung der Studienbedingungen und der Lehrqualität zur Verfügung. In Mecklenburg-Vorpommern erhielten außerdem die Hochschule Wismar sowie die Fachhochschule Stralsund den Zuschlag.

„Die Ergebnisse des Hochschulpaktes 2020 mit jährlich steigenden Studienanfängern zeigen Jahr für Jahr, dass die Bundesregierung die Weichen in der Hochschulpolitik richtig gestellt hat. Damit die Hochschulen unter diesen Voraussetzungen auch im Bereich Lehre und Betreuung der Studierenden weiterhin Schritt halten können, ist der Qualitätspakt Lehre enorm wichtig. Ich freue mich sehr, dass auch die Universität Rostock sowie die Hochschulen Wismar und Stralsund vom Qualitätspakt Lehre profitieren.“ so der CDU-Bundestagsabgeordnete und zuständige Berichterstatter im Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages, Eckhardt Rehberg. Aus 204 Anträgen von 194 staatlichen Hochschulen wurden am 13. Mai 2011 insgesamt 104 Anträge zur Förderung in der ersten Bewilligungsrunde (Wintersemester 2011/12 bis Sommersemester 2016) ausgewählt, darunter 96 Einzelanträge und 8 Verbundanträge mehrerer Hochschulen. Unter den 111 zur Förderung vorgesehenen Hochschulen sind 52 Universitäten, 47 Fachhochschulen und 12 Kunst- und Musikhochschulen aus allen Regionen Deutschlands. An diesen ausgewählten Hochschulen stellt der Bund bis 2016 rund 600 Millionen Euro für bessere Studienbedingungen und mehr Lehrqualität bereit. Zusätzlich sind rund 400 Millionen Euro bis 2016 zur Förderung weiterer Hochschulen in der zweiten Bewilligungsrunde (Antragsstichtag 30. September 2011, Förderbeginn zum Sommersemester 2012) vorgesehen. Einschließlich einer möglichen Anschlussförderung ab 2017 stehen bis zum Jahr 2020 rund 2 Milliarden Euro Bundesmittel zur Verfügung. Die Entscheidungen wurden durch ein Auswahlgremium getroffen, dem zwölf Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Hochschulmanagement und Studierendenschaft sowie je zwei Vertreter des Bundes und der Länderseite angehören.

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