Pressemeldung vom 10.05.2011

Güstrow – Nach seiner erfolgreichen Premiere Anfang April macht der neue nanoTruck des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen seiner Deutschland-Tour jetzt in Güstrow Station. Von Dienstag, 17. Mai, bis Mittwoch, 18. Mai 2011, entführt der doppelstöckige nanoTruck mit interaktiver Exponatschau, Laborbereich für Workshops und Praktika, Audio-Insel und nanoKino alle Neu- und Wissbegierigen in die Welt winziger Materiestrukturen, die millionenfach kleiner sind als ein Stecknadelkopf. Als „Botschafterin und Übersetzerin“ einer chancenreichen Schlüsseltechnologie präsentiert die mobile Ausstellungs- und Erlebniswelt auf dem Marktplatz vor dem Güstrower Rathaus faszinierende Produktinnovationen, revolutionäre Verfahren und neue Therapien.

Schülerführungen − Unter dem Motto „Nanotechnologie be-greifen!“ stehen im nanoTruck geführte Ausstellungsrundgänge für Schülerinnen und Schüler der Mittel- und Oberstufe auf dem Programm. Dabei stellen die projektbegleitenden Wissenschaftler ihren jungen Gästen faszinierende Beispiele angewandter Nanotechnologie aus verschiedensten Bereichen des täglichen Lebens vor. Fragen zu den Schwerpunkten nanotechnologischer Forschung und Anwendung in so wichtigen Bereichen wie der modernen Medizin, dem Umweltschutz und der nachhaltigen Energieerzeugung beantworten die Experten* anschaulich mit Hilfe kleiner Experimente und interaktiver Exponate. Dabei spielen u.a. der berühmte Lotuseffekts und der Einsatz von Eisenoxid-Nanopartikeln in der Tumorbekämpfung eine wichtige Rolle. „Nano-Praxis pur“ für Schülerinnen und Schüler – Nanotechnisch noch einen Schritt weiter geht es während des 90-minütigen Schülerworkshops „Fünf Grätzelzellen für ein Happy Birthday“. In dessen Rahmen legen zwölf Schülerinnen und Schüler selbst „Hand an die Nanotechnologie“. Unter fachkundiger Anleitung werden sie den Einsatzmöglichkeiten der Nanotechnologie in einem so wichtigen Anwendungsbereich wie der Ressourcen schonenden Energiegewinnung auf den Grund gehen. Aufgeteilt in Zweiergruppen basteln sie mit einfachsten Hilfsmitteln wie Hibiskusblütentee, Büroklammern, Bleistift-Graphit und einem mit nanoskaligem Titandioxid beschichteten Glasplättchen eine sogenannte „Grätzelzelle“, eine nanokristalline Farbstoffsolarzelle. In Reihe geschaltet, sollen diese Mini-Solarzellen am Ende des Workshops dem Soundchip einer Glückwunschkarte eine bekannte Melodie entlocken. „In medias nano“: Kurzvortrag und Offene Tür für alle Interessierten – Doch nicht nur Schülerinnen und Schüler haben in Güstrow Gelegenheit, „Nano“ live zu erleben. Bei individuellen Ausstellungsbesuchen kann sich jeder umfassend über eine der Schlüsseltechnologien des 21. Jahrhunderts informieren und mit den projektbegleitenden Wissenschaftlern persönliche Fragen diskutieren. Herzlich eingeladen sind alle Interessierten auch zu einem Impulsvortrag mit anschließender Diskussionsmöglichkeit am Dienstagmittag um 12.00 Uhr im Rahmen der „Offen Tür im nanoTruck“ zum Thema „Nanotechnologie in der Medizin“. Darin berichten die mitreisenden Nano-Experten über den Status quo nanotechnologischer Forschung und Anwendung im Gesundheitswesen und machen deutlich, was die Nanotechnologie heute schon zu leisten vermag, vor allem aber, was sie in Zukunft noch leisten soll. Abgerundet wird die Veranstaltung durch einen zweiten Kurzvortrag über die „Karrierechance Nanotechnologie“. Dabei erhalten interessierte Jugendliche Informationen aus erster Hand über die Studien- und Ausbildungsmöglichkeiten in der Nanotechnologie und können mit den Wissenschaftlern über ihren eigenen Karriereweg in dieses faszinierende Technikfeld sprechen. Die Türen des nanoTrucks stehen der interessierten Öffentlichkeit am Dienstag, 17.05., von 12.00 bis 13.00 Uhr während des Vortrags und von 14.30 bis 18.00 Uhr sowie am Mittwoch, 18.05., von 13.00 bis 16.00 Uhr offen. Der Eintritt ist frei!

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