Pressemeldung vom 11.11.2012

Rehberg: Starkes Signal am Jahrestag der Maueröffnung – Bund unterstützt Sanierung des Stasi-U-Haft-Gefängnisses in Rostock Der Bundestagsabgeordnete Eckhardt Rehberg (CDU) zeigt sich erfreut über den Beschluss des Haushaltsausschusses, die Sanierung des Gebäudes des Dokumentationszentrums für die Opfer deutscher Diktaturen in Rostock finanziell zu unterstützen:

Rehberg: Starkes Signal am Jahrestag der Maueröffnung – Bund unterstützt Sanierung des Stasi-U-Haft-Gefängnisses in Rostock Der Bundestagsabgeordnete Eckhardt Rehberg (CDU) zeigt sich erfreut über den Beschluss des Haushaltsausschusses, die Sanierung des Gebäudes des Dokumentationszentrums für die Opfer deutscher Diktaturen in Rostock finanziell zu unterstützen: „Die dringend notwendige Sanierung des ehemaligen Untersuchungsgefängnisses der Staatssicherheit der DDR kann nun initiiert werden. Der Bund will in den kommenden Jahren Förderungen in Millionenhöhe bereit stellen, um den Verfall dieses historischen Zeugnisses zu verhindern. Das Land Mecklenburg-Vorpommern hat erfreulicherweise ebenfalls finanzielle Hilfe in Aussicht gestellt. Ein authentischer Ort des DDR-Unrechts, der tausenden politisch Andersdenkenden großes Leid zufügte, wird dadurch auch für kommende Generationen nachvollziehbar. Auch im Hinblick auf den 60. Jahrestag des Volksaufstandes des 17. Juni 1953 in der DDR im kommen-den Jahr setzt der Bund hier ein starkes Signal, um diejenigen in Erinnerung zu rufen und zu würdigen, die für Demokratie und Rechtstaatlichkeit kämpften und durch die brutale Niederschlagung ihr Leben dafür lassen mussten“, so Rehberg. Mit Freude reagierte auch das Dokumentationszentrum in Rostock: „Ich freue mich sehr, dass durch das erfolgreiche Engagement des Bundestagsabgeordneten Eckhardt Rehberg und der Landesregierung von Mecklenburg-Vorpommern das ehemalige Untersuchungsgefängnis der MfS-Bezirksverwaltung Rostock, in dem sich heute das Dokumentationszentrum für die Opfer der deutschen Diktaturen befindet, in den nächsten Jahren saniert wird“, erklärte der kommissarische Leiter und Historiker Prof. Dr. Stefan Creuzberger. – Hintergrund: Der Haushaltsausschuss hat mit den Stimmen der Koalition in seiner Bereinigungssitzung zum Bundeshaushalt 2013 anstatt 9 Millionen nun 40,5 Millionen Euro für die Substanzerhaltung und Restaurierung von national bedeutsamen Kulturstätten und Denkmälern in den Haushalt eingestellt. Aus diesem Etat soll das Dokumentationszentrum für die Opfer deutscher Diktaturen in Rostock saniert werden.

 

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