Der Bundestagsabgeordnete Eckhardt Rehberg und der Landtagsabgeordnete Marc Reinhardt (beide CDU) kritisieren die Wahlleitung der Stadt Malchin, bei der kommenden Bürgermeisterwahl die Öffnungszeiten der Wahllokale um zwei Stunden zu verkürzen:

„Das Vorhaben klingt nach einem Einknicken vor der geringen Wahlbeteiligung. Dabei sollte es doch unsere Aufgabe sein, die Menschen wieder mehr für ihr Wahlrecht zu begeistern anstatt zu resignieren. Die Sorge der Wahlleitung, ausreichend Wahlhelfer zu finden, ist nachvollziehbar. Die Öffnungszeiten der Wahllokale zu beschränken, ist dabei aber der denkbar ungünstigste Vorschlag. Wahlhelfer sollten langfristiger gesucht, der Anreiz für diese Aufgabe erhöht und die Leistung stärker anerkannt werden“, so Rehberg.

Landtagskollege Marc Reinhardt ergänzt: „Das Signal, das mit dieser Maßnahme nach außen getragen wird, ist verheerend. Was passiert, wenn die Wahlbeteiligung noch weiter sinkt. Öffnen dann die Wahllokale nur noch von 12 bis 13 Uhr. Das kann nicht die Antwort sein. Die Menschen sind in ihren täglichen Lebensgewohnheiten sehr verschieden. Deswegen sollten die Wahllokale in dem bisher von allen gekannten Zeitraum von 8 bis 18 Uhr auch aufbleiben. Wir entscheiden hier nicht über Kleinigkeiten, sondern über die Person, die die nächsten Jahre die Geschicke der Stadt Malchin lenkt.“