Der Bundestagsabgeordnete Eckhardt Rehberg (CDU) informiert, dass die Stiftung der deutschen Heimatvertriebenen Zentrum gegen Vertreibungen auch im Jahr 2016 ihre Ausstellungstrilogie „Heimatweh“ einzeln bzw. zusammen an mindestens 12 Stationen in der Bundesrepublik zeigen wird. Die Ausstellungen werden vom Bund der Vertriebenen mit Förderung des Bundesministeriums des Innern gezeigt und können von interessierten Stellen gebucht werden:

„In Mecklenburg-Vorpommern hat nahezu jeder Zweite einen familiären Bezug zu den Vertreibungen aus den ehemaligen deutschen Ostgebieten im Zweiten Weltkrieg. Die Schicksale von Flucht und Vertreibung seit 1945 begleitet viele Menschen bis heute. Gleichzeitig hat sich unser Bundesland in seiner Bevölkerungsstruktur deutlich verändert. Die Wanderausstellung bietet die Gelegenheit, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen. Insofern würde ich mich freuen, wenn sie auch in meinem Wahlkreis gezeigt würde“, so Eckhardt Rehberg.

In einem großen Bogen umreißt diese Trilogie im Ausstellungsteil „Die Gerufenen“ die weitgehend unbekannte Heimat der deutschen Volksgruppen außerhalb des Reiches mit ihrer Auswanderungs- und Siedlungsgeschichte und das deutsche Leben in Mittel- und Osteuropa.

Die Ausstellung „Erzwungene Wege“ benennt Beweggründe und zeigt Schicksale von Flucht und Vertreibung im Europa des 20. Jahrhunderts in ihrem historischen Kontext, beginnend mit dem Völkermord an den Armeniern, über die Vertreibung der Deutschen nach dem 2. Weltkrieg bis hin zu den Kriegen und Vertreibungen im ehemaligen Jugoslawien.

Im dritten Ausstellungsteil „Angekommen“ wird die Integration der deutschen Vertriebenen und Aussiedler seit 1945 von der Ankunft, über die ersten Jahre, durch die Wirtschaftswunderzeit bis hin zur Gegenwart beleuchtet.

Die Text- und Bildausstellungen werden einzeln oder als Gesamtschau in der Regel öffentlich in Rathäusern, Bibliotheken und Museen gezeigt und bieten breiten Bevölkerungsgruppen Zugang zu einem gesamtdeutschen Thema. Die Wanderausstellungen können durch eine interaktive Europakarte und ein Personentableau ergänzt. Als Einstieg oder Ergänzung zum Geschichts- bzw. Gesellschaftskundeunterricht sind die Ausstellungen bestens geeignet. Sie bieten aber auch Menschen, die bisher wenig Zugang zu diesem Kapitel deutscher Geschichte hatten, einen Exkurs zum Thema Heimat, Heimatverlust durch Vertreibungen unterschiedlichster Art.

Interessierte können die Ausstellung buchen. Weiter Informationen hierzu unter Zentrum gegen Vertreibung, Organisationsbüro: Godesberger Allee 72-74,53175 Bonn, Tel.: 0228 / 81 007 30, Fax: 0228 / 81 007 52 oder per E-Mail: info@z-g-v.de.

160222 Wanderausstellung
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