Aufstockung der Fraunhofer-Grundfinanzierung um 60 Millionen Euro und Erhöhung der Innovationsförderung in den neuen Bundesländern sichert wichtige Projekte im Nordosten

 Der Haushaltsausschuss hat in der gestrigen Bereinigungssitzung die Aufstockung der Grundfinanzierung bei Fraunhofer um 60 Millionen Euro beschlossen. Hierzu erklärt der Vorsitzende der Landesgruppe Mecklenburg-Vorpommern und haushaltspolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Eckhardt Rehberg, MdB:

„Mit der Erhöhung der Grundfinanzierung bei Fraunhofer um 60 Millionen Euro stärken wir die exzellente anwendungsorientierte Forschung von Fraunhofer und stellen die Balance zwischen Grundfinanzierung und Erträgen aus Drittmitteln (Wirtschaft/Projektförderung) wieder her. Durch die Aufstockung sichern wir die wichtige Vorlaufforschung ab und stellen die Weichen, für die künftige Entwicklung von Einrichtungen wie der selbständigen Fraunhofer-Einrichtung für Großstrukturen in der Produktionstechnik in der Hansestadt Rostock.

 Am 11. Oktober 2016 beschloss der Senat der Fraunhofer Gesellschaft die Überführung des Fraunhofer-Anwendungszentrum für Großstrukturen in der Produktionstechnik AGP, das bisher zum Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA in Stuttgart gehört, in eine selbständige Fraunhofer-Einrichtung für Großstrukturen in der Produktionstechnik zum 01. Januar 2017. Der Ausbau der wirtschaftsnahen Forschung in Rostock ist vor dem Hintergrund der nicht im Land vorhandenen Großindustrie und der hohen Bedeutung der maritimen Industrie im Nordosten Deutschlands von herausragender Bedeutung.

Neben den Beschlüssen zu Fraunhofer haben wir die Innovationsförderung für die neuen Bundesländer um 2 Millionen Euro auf insgesamt 159 Millionen Euro angehoben. Mit dieser Erhöhung sichern wir auch ein wichtiges Forschungsprojekt des Maritimen Simulationszentrum Warnemünde der Hochschule Wismar ab.“