Der Bundestagsabgeordnete Eckhardt Rehberg (CDU) erinnert an den am kommenden Sonntag stattfindenden Tag der Kriminalitätsopfer (22. März):

„Unsere Gesellschaft neigt in Teilen dazu, sich stärker mit der Rolle der Täter zu befassen und weniger mit der oftmals lebenslang beeinträchtigten Situation von Opfern. Die Arbeit des Opfervereins Weißer Ring muss daher eine besondere Würdigung der Politik und der Gesellschaft erfahren.

Bedenklich finde ich im Zusammenhang mit den schweren linksextremistischen Ausschreitungen der Blockupy-Bewegung verharmlosende Aussagen von Politikern und Kommentatoren. Gewalt und Brutalität – unabhängig ob gegen Mensch, Natur oder Eigentum – darf nicht nach Motiven differenziert werden, sondern ist grundsätzlich abzulehnen. Es bedarf einer klaren Abgrenzung aller politischen Kräfte gegenüber Gewalttätern“, fordert Eckhardt Rehberg.

Hintergrund: Der „Tag der Kriminalitätsopfer“ wurde von der Hilfsorganisation für Kriminalitätsopfer und ihre Familien, dem Weißen Ring, in den 1990er Jahren proklamiert. Mit dem Tag soll an die Situation der durch Kriminalität und Gewalt geschädigten Menschen erinnert werden.

150320 Tag Kriminalitätsopfer
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