Mit Enttäuschung hat der Vorsitzende der Landesgruppe Mecklenburg-Vorpommern der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Eckhardt Rehberg, auf die heutige Debatte des Bundestages zum Stand der Deutschen Einheit reagiert:

„Es ist schade, dass sich die Debatte auf das Problem des Rechtsextremismus und eine scheinbar gerechte Rentenangleichung verengte. Das von der SPD und Linken gezeichnete düstere Bild entmutigt die ostdeutsche Gesellschaft. Es verzerrt die Realität und negiert eine erfolgreiche wirtschaftliche, soziale und zivilgesellschaftliche Entwicklung. Wer das Landtagswahlergebnis in Mecklenburg-Vorpommern zum Anlass nimmt, ostdeutsche Wählerinnen und Wähler in die rechte Ecke zu drängen, hat wirklich kaum etwas verstanden. Eine Stigmatisierung der Ostdeutschen ist inakzeptabel und falsch und macht die stark, die wir eigentlich entkräften wollen.

Weltweit ist der Prozess der Wiedervereinigung als Erfolgsgeschichte anerkannt und sucht seinesgleichen. Das Engagement der Ostdeutschen und die Solidarität der Westdeutschen ist diese weltweit einmalige Entwicklung zu verdanken.

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