Anlässlich der Veröffentlichung einer Studie der TU Dresden zur regionalen Ungleichverteilung der Netzentgelte, die die TU Dresden und die 50Hertz Transmission GmbH heute vorstellten, fordert der Vorsitzende der Landesgruppe Mecklenburg-Vorpommern der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Eckhardt Rehberg, MdB, ein einheitliches Netzentgelt im Übertragungsnetz.

Eckhardt Rehberg: “Die Studie der TU Dresden belegt erstmalig die gravierende regionale Ungleichverteilung bei der Netzentgeltberechnung, die insbesondere jene Regionen benachteiligt, die die Energiewende in besonderem Maße schultern. So liegen etwa die durchschnittlichen Netzentgelte in Mecklenburg-Vorpommern signifikant höher als etwa die in Rheinland-Pfalz und führen zu überproportional hohen Strompreisen mit einer entsprechenden Mehrbelastung für die regionale Wirtschaft und die Verbraucher. Die Studie zeigt eindrucksvoll, dass von einem einheitlichen Netzentgelt 12 von 16 Bundesländern profitieren würden und damit Wirtschaft und Endverbraucher entlastet werden könnten. Das würde sicherlich auch die Akzeptanz bei der Einführung der erneuerbaren Energien erhöhen und ist aus meiner Sicht mehr als überfällig.“

Kurzgutachten zur regionalen Ungleichverteilung der Netznutzungsentgelte unter www.ee2.biz

151022 PMNetzentgelt
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