Der Vorsitzende der Landesgruppe Mecklenburg-Vorpommern der CDU/CSU-Bundestagsfraktion reagiert mit Unverständnis auf die Ankündigungen des BUND, gegen die Vertiefung der Wismarer Hafeneinfahrt klagen zu wollen:

„Wer in diesem frühen Planungszeitraum bereits die Klage-Keule schwingt, demonstriert eindrucksvoll, dass es ihm scheinbar nicht um den Interessenausgleich zwischen Mensch und Natur geht, sondern um das wohlverstandene Eigeninteresse.

Das deutsche Planungsrecht ist wohl weltweit das komplexeste seiner Art und berücksichtigt mit hohen Standards Natur- und Umweltrechte. Nicht selten führen diese Rechte, die in den letzten Jahrzehnten beträchtlich zunahmen, zu längeren Planungs- und Bauverfahren und deutlich höheren Kosten.

Insofern darf der BUND davon ausgehen, dass auch bei der Vertiefung des Hafens in Wismar die Belange des Naturschutzes gewahrt bleiben. Die Klageandrohung ist letztlich ein reines Muskelspiel. An der dringend notwendigen wirtschaftlichen Entwicklung für unser Land, bei der es um tausende Arbeitsplätze geht, hat der BUND scheinbar null Interesse“, so Rehberg abschließend.

171209 Klageankündigung HWI BUND
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