Anlässlich der 2./3. Lesung des Gesetzentwurfes zur stufenweisen Angleichung der Renten in Ost und West bis 2025 im Deutschen Bundestag erklärt der Vorsitzende der Landesgruppe Mecklenburg-Vorpommern der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Eckhardt Rehberg:

„Die Steigerung der Renten im Osten um 3,6 Prozent und 1,9 Prozent im Westen zum 01. Juli 2017 macht deutlich, dass die Angleichung der Renten in Ost und West weiter voranschreitet. Der aktuelle Rentenwert in den ostdeutschen Bundesländern steigt von 94,1 Prozent auf 95,7 Prozent des Wertes der westdeutschen Bundesländer. Diese Zahlen belegen, dass der Angleichungsprozess im geltenden Rentensystem funktioniert und die politische Fokussierung auf den wirtschaftlichen Aufholprozess der neuen Bundesländer Früchte trägt. Aufgrund dieser positiven Zahlen war mir wichtig, dass wir den Gesetzentwurf zur Angleichung der Renten in Ost und West bis 2025, der einen gangbaren Kompromiss darstellt, um eine sogenannte „Günstiger- Regelung“ für die Rentenanpassungen Ost im Rahmen des parlamentarischen Verfahrens ergänzt haben. Das bedeutet, dass die Rentenangleichung nach der Lohnentwicklung in den neuen Ländern erfolgt, wenn die Anpassung des aktuellen Rentenwerts (Ost) dadurch höher ausfällt als nach den im Gesetzentwurf gesetzlich festgelegten Schritten. Hiermit wird sichergestellt, dass, sollte der Angleichungsprozess schneller als gedacht voranschreiten, den ostdeutschen Rentnern keine Nachteile entstehen. Das gilt nicht für die Höherwertung. Diese wird entsprechend der im Gesetzentwurf festgelegten Schritte schrittweise abgebaut und entfällt ab 1. Januar 2025.“