Zu den heute veröffentlichten Rentenerhöhungen zum 1. Juli 2016   erklärt der CDU-Bundestagsabgeordnete und Vorsitzende der Landesgruppe Mecklenburg- Vorpommern, Eckhardt Rehberg:

„Unsere Rentenpolitik funktioniert. In Westdeutschland steigt die Rente um 4,25 Prozent, in den neuen Ländern um 5,95 Prozent. Damit beträgt der aktuelle Rentenwert Ost nun 94,1 Prozent seines Westwertes (bisher: 92,6 Prozent). Damit erfolgt die weitere schrittweise Angleichung an das westdeutsche Niveau bei gleichzeitigem Erhalt der so wichtigen Höherwertung ostdeutscher Löhne!

Die erneute Annäherung der Rentenwerte in Ost und West zeigt uns, dass das geltende Rentenrecht wirkt. Es sichert, dass mit den weiteren Steigerungen der Löhne und Gehälter auch die Renten angeglichen werden. Es bewirkt, dass die in Ostdeutschland im Durchschnitt nach wie vor niedrigeren Bruttoarbeitsentgelte keine negativen Auswirkungen auf die Rentenberechnung haben. Ursache dafür ist der Vorteil der Höherwertung ostdeutscher Löhne um gut 17 Prozent! Bestätigt wurde das auch kürzlich  das durch den Bericht des Sozialbeirats der Bundesregierung: „Im Fall der Herstellung einer einheitlichen Rentenberechnung würde zwar formal die als Benachteiligung der Menschen in Ostdeutschland empfundene rentenrechtliche Ungleichbehandlung abgeschafft, tatsächlich würden Versicherte in Ostdeutschland aber schlechter gestellt.“

Die immer noch lautstark vorgetragene Forderung der SPD-Granden Sellering und Schwesig nach sofortiger Rentenanpassung mag gut klingen und zustimmendes Kopfnicken des Altersparlament erhalten,  ist und bleibt aber zutiefst ungerecht, denn ohne die Höherbewertung würden 6 Millionen ostdeutsche Arbeitnehmer bei ihrer späteren Rentenberechnung leer ausgehen!

160321 Rentenerhöhung 2016
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