Anlässlich der Debatte um einen Notsicherungsfonds für Gutshäuser und Kulturdenkmäler im Land betont der Bundestagsabgeordnete Eckhardt Rehberg (CDU) die Bedeutung des kulturellen Erbes für Mecklenburg-Vorpommern und fordert ein stärkeres Engagement der Landesregierung:

 

„Seit Jahren kämpft die CDU im Schweriner Landtag für einen Mittelaufwuchs für die Guts- und Herrenhäuser in unserem Land. Leider hat die SPD bis auf die landeseigenen Schlösser konsequent das Thema ignoriert. Wir brauchen endlich ein stärkeres Engagement des Landes für das kulturelle Erbe Mecklenburg-Vorpommerns. Es kann nicht sein, dass der Bund für eine originäre Landesaufgabe immer wieder die Verantwortung übernehmen muss“, so Rehberg.

 

In den letzten Jahren seien durch Bundesmittel enorm viele Projekte unterstützt worden. Die überregional bekannten Schlösser in Kummerow und Ivenack seien ausschließlich durch privates Engagement und über zehn Millionen Euro des Bundes in die Lage versetzt, in den kommenden Jahren wieder zur alten Blüte zu gelangen.

„Fast 11,4 Millionen Euro Kulturmittel fließen in diesem Jahr aus dem Etat der Bundesbeauftragten für Kultur und Medien, Prof. Monika Grütters (CDU) in das Land“, so Rehberg abschließend.

 

Hintergrund:

Förderungen des BKM im Jahr 2017 für Mecklenburg-Vorpommern

Art der Förderung Soll 2017
in T €
Institutionelle Förderung  
 – Deutsches Meeresmuseum, Stralsund 1.103
 – Pommersches Landesmuseum, Greifswald 750
Projektförderung im Rahmen InvestOst 250
Einzelprojekte gem. § 96 BVFG 20
Denkmalpflegeprogramm

(Kulturdenkmäler von nationaler Bedeutung)

200
Denkmalschutz-Sonderprogramm VI/2 8.672
Orgelprogramm 2017 158
Reformationsjubiläum 2017 10
KSB-Projektförderung 226
  11.389

Daniel Peters

170725 Denkmalschutz
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