Zur Richtlinie des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft zur Förderung von Maßnahmen zur Anpassung der Fischereitätigkeit und der Entwicklung der Fischereiflotte (MAF-BMEL) erklärt der Vorsitzende der Landesgruppe Mecklenburg-Vorpommern und haushaltspolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Eckhardt Rehberg:

„Mit der neuen Richtlinie unterstützen wir mit Ausgleichszahlungen Fischereibetriebe, die vom Fangverbot für Dorsch in der Ostsee betroffen sind. Auch für Stilllegemaßnahmen im Rahmen des noch ausstehenden Mehrjahresplanes für die Ostsee können Ausgleichszahlungen gewährt werden. Sollte demnächst ein Mehrjahresplan für die Nordsee beschlossen und darin Stilllegungsmaßnahmen verfügt werden, wären ebenfalls Ausgleichszahlungen möglich. Die Bundesregierung unterstützt damit die Fischerei auch über das Auslaufen der sogenannten „Sozialvergütung“ hinaus. Die notwendigen Mittel haben wir im Haushalt 2016 des BMEL veranschlagt.

Neben der Unterstützung bei Fangverboten und Stilllegungsmaßnahmen können auch Ausbildungsbetriebe zukünftig einen Zuschuss für die Berufsausbildung zum Fischwirt erhalten. Die Zuschüsse in Höhe von jährlich 4.000 € je Auszubildenden sollen einen Anreiz schaffen, mehr auszubilden und somit dem Nachwuchsmangel in der Fischerei entgegenwirken. Es liegt nun an den Fischereibetrieben, für Nachwuchs zu werben und ihrerseits die Unterstützungsmaßnahme zum Erfolg zu führen. Die Mittel im Bundeshaushalt stehen ausreichend zur Verfügung.“

Hintergrund:

Das Fangverbot für Dorsch gilt vom 15.02.2016 bis 31.03.2016 für Fischereifahrzeuge mit einer Länge über alles von größer als 12 Meter. Die Ausgleichszahlungen werden anteilig zu je 50% mit Mitteln aus dem Europäischen Meeres- und Fischereifonds und aus dem Haushalt des BMEL finanziert.