Wie der CDU-Bundestagsabgeordnete und Landesgruppenvorsitzende Eckhardt Rehberg mitteilt, haben universitäre und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen in Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2016 rund 53 Millionen Euro an Projektfördermitteln des Bundesforschungsministeriums eingeworben.

„Der Bildungs- und Forschungsetat des Bundes steigt in 2017 um 1 Milliarde Euro und erreicht damit erneut einen Rekordwert mit 17,5 Mrd. Euro. Der Etat ist seit 2009 um über 70 Prozent gestiegen und verzeichnet damit den größten prozentualen Ausgabenanstieg aller Ressorts. Damit bleibt der Bund ein verlässlicher Partner der Bildungs- und Forschungslandschaft und unterstreicht die hohe Priorität dieses Politikbereichs. Von diesem massiven Aufwuchs hat der Forschungsstandort Mecklenburg-Vorpommern auch in diesem Jahr wieder stark profitiert.

In den sechs Bundestagswahlkreisen im Land Mecklenburg-Vorpommern wurden in diesem Jahr insgesamt 174 Vorhaben von universitären und außeruniversitären Einrichtungen mit einer Gesamtfördersumme in Höhe von rund 53 Millionen Euro bewilligt.

Ein Großteil der Fördermittel stammt aus dem Förderprogramm ‚Unternehmen Region‘, der Innovationsinitiative für die neuen Bundesländer. Für das Jahr 2017 erhöht der Bund die jährlichen Mittel um weitere 2 Millionen Euro auf insgesamt 161 Millionen Euro.

Unter der Dachmarke „Unternehmen Region“ läuft auch das Programm „Zwanzig20“, mit dem bis zum Jahr 2019 Kooperationen zwischen Wissenschaft und Wirtschaft unterstützt werden, mit dem Ziel innovative Ideen zügiger in marktreife Produkte zu überführen. In diesem Programm sind in Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2016 rund 7,5 Millionen Euro für verschiedene Teilprojekte bewilligt worden. Hiervon entfallen allein 4,5 Millionen Euro auf verschiedene Projekte des Verbundvorhabens „RESPONSE – Partnerschaft für Innovation in der Implantattechnologie“ unter Konsortialführerschaft der Universität Rostock.

Die größte Einzelbewilligung erhielt die Ernst Moritz Arndt Universität in Greifswald mit einer Förderung in Höhe von 5,8 Millionen Euro für die Nachwuchsgruppen am Zentrum für Inovationskompetenz – HIKE, an dem die molekularen Ursachen von Immunkrankheiten, die zu Herz-Kreislauferkrankungen führen, untersucht werden. Die Projektlaufzeit beträgt 5 Jahre.

Im Bildungsbereich konnten mitunter 19 Maßnahmen im Berufsorientierungsprogramm (BOP) mit einem Gesamtfördervolumen in Höhe von 1,9 Millionen Euro gestartet werden. Das BOP richtet sich an Schülerinnen und Schüler der siebten und achten Klasse. Erst erkunden sie ihre Stärken in einer Potenzialanalyse, dann testen sie in den Werkstatttagen verschiedene Berufsfelder aus. Angesichts der überdurchschnittlichen Lösungsquote von Ausbildungsverhältnissen in Mecklenburg-Vorpommern (32,8 Prozent in 2014) liefern Programme wie das BOP einen wichtigen Beitrag zur Reduzierung der Zahl der Ausbildungsabbrüche“ so Eckhardt Rehberg.

161223 Förderung BMBF MV 2016
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