Pressemeldung vom 15.05.2013

Der Bundestagsabgeordnete Eckhardt Rehberg (CDU) reagierte verwundert auf die möglichen Pläne des Schweriner Innenministeriums, Polizeistationen in den Bereichen der Polizeipräsidien Rostock und Neubrandenburg schließen zu wollen:

„Der Reformeifer der Landesregierung ist einseitig und zunehmend nachteilig für den ländlichen Raum. Wenn die Strategie jeder Reform nur noch darauf abzielt, alles zu vergrößern und in die Zentren des Landes zu verlagern, ist das die Aufgabe des öffentlichen Lebens in den ländlichen Räumen. Nach der Kreisfusion und der Amtsgerichtsstruktur nun auch noch die Polizeistationen auszudünnen zu wollen, wäre ein schwerer Schlag für die Menschen in der Fläche. Immer wieder klagen viele Bürger, insbesondere in den grenznahen Regionen über die anhaltend hohe Einbruchs- und Diebstahlkriminalität. Wenn nun tatsächlich die bürgernahen Polizeistationen dem Spareifer zum Opfer fallen sollen, wird die Kriminalität und das Kriminalitätsempfinden sicherlich nicht beherrschbarer. Die Polizeistation ist die kleinste Einheit und steht für den direkten Bürgerkontakt vor Ort. Ich kann nur dringend an den Innenminister appellieren, diese Pläne in seinem Ministerium zu stoppen. Letztlich wird das Versprechen der Polizeireform aus dem Jahr 2011, mehr Polizisten auf die Straße zu schicken, damit wohl kaum mehr zu erfüllen sein“, so Eckhardt Rehberg.

Pressemeldung Vom 15.05.2013
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