Am 20. Juni 2015 wird im Rahmen des „Weltflüchtlingstages“ auch ein nationaler Gedenktag für die Opfer von Flucht und Vertreibung begangen. Daran erinnert der Bundestagsabgeordnete Eckhardt Rehberg (CDU) und erklärt:

„Es ist wichtig und gehört zu unserer gemeinsamen Verantwortung, auch an die zahllosen Opfer der im Gefolge des Zweiten Weltkrieges  aus den damaligen deutschen Ostgebieten Geflohenen und Vertriebenen zu erinnern und auf deren Schicksal aufmerksam zu machen. Gerade in Mecklenburg-Vorpommern, das sich nach 1945 hierdurch stark veränderte und bis heute geprägt ist, sollte der Tag der tieferen Erinnerung dienen. Die Einwohnerzahl des heutigen Mecklenburg-Vorpommerns hat sich 1945 durch Flucht und Vertreibung nahezu verdoppelt. 900.000 Menschen fanden hier ihre neue Heimat.

Die Bundesregierung hat in ihrer Sitzung vom 27. August 2014 beschlossen, ab dem Jahr 2015 jährlich am 20. Juni am ‚Weltflüchtlingstag‘ einen nationalen ‚Gedenktag für die Opfer von Flucht und Vertreibung‘ zu begehen. Dieser Gedenktag soll das Flüchtlingsgedenken um das Schicksal der Vertriebenen erweitern. Damit wurde eine Initiative aus den Reihen des Parlaments aufgegriffen und eine Vereinbarung des Koalitionsvertrages umgesetzt, künftig des Schicksals der weltweiten Opfer von Flucht und Vertreibung sowie der im Gefolge des Zweiten Weltkrieges vertriebenen Deutschen zu gedenken“, so Rehberg abschließend.

150618 Gedenktag Vertreibung
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