Pressemeldung vom 30.07.2012

Der Beauftragte der CDU/CSU-Bundestagsfraktion für die Maritime Wirtschaft, Eckhardt Rehberg, begrüßte die heutige Entscheidung der Reederei Deilmann, das berühmte und traditionsreiche Kreuzfahrtschiff „MS Deutschland“ nicht auszuflaggen:

„Die ‚MS Deutschland‘ unter deutscher Flagge zu belassen, ist eine gute Entscheidung. Das derzeit in London zu Repräsentationszwecken der deutschen Sportlerinnen und Sportler bei den Olympischen Spielen liegende Kreuzfahrtschiff hätte unter maltesischer Flagge einen enormen Imageschaden mit weit-reichenden Folgen erfahren. Der Protest der gesamten Besatzung hat sicherlich dazu beigetragen, die Überlegungen der Reederei zu revidieren, das Schiff unter maltesischer Flagge fahren zu lassen. Die aus Kostengründen geplante Ausflaggung wäre auch nur bedingt akzeptabel gewesen, zumal die Regierungsfraktionen ihre finanzielle Unterstützung für die Seeschifffahrt mit fast 58 Millionen für Lohnkostenzuschüsse in 2012 auf hohem Niveau fortsetzen und im nächsten Jahr durch die Modernisierung des Maritimen Bündnisses dafür sorgen, dass Beschäftigung und Ausbildung und damit die Sicherung von qualifiziertem Personals in der Seeschifffahrt mit weiteren 30 Millionen Euro unterstützt werden. Die heutige Entscheidung ist auch ein positives Signal für die maritime Wirtschaft“ so Rehberg.

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