Pressemeldung vom 31.01.2012

Berlin/Rostock. Wie der CDU-Bundestagsabgeordnete und zuständige Unions-Berichterstatter im Haushaltsausschuss, Eckhardt Rehberg, mitteilt, erhält die Poliklinik für Herzchirurgie der Universität Rostock unter der Leitung von Prof. Dr. med. habil. Gustav Steinhoff für den Ausbau des Referenz- und Translationszentrums für kardiale Stammzelltherapie (RTC) eine Zuwendung des Bundes in Höhe von rund 1,6 Millionen Euro. Die Projektlaufzeit beginnt am 01. Februar 2012 und endet am 31. Januar 2015.

„Ich freue mich sehr für die Medizinische Fakultät der Universität Rostock und das Team um Professor Dr. Steinhoff. Herzkrankheiten zählen in Deutschland zu den vorherrschenden lebensbedrohlichen Volkskrankheiten. Die Therapie mit Stammzellen, wie sie am RTC an der Universität Rostock erforscht und angewendet werden, ist in höchstem Maße individuell auf den jeweiligen Patienten abgestimmt. Mit den hier durchgeführten Arbeiten genießt das RTC international besondere Beachtung und empfiehlt sich damit auch für internationale Partner und Kooperationen. Die Universität Rostock erhält die Bundesmittel im Rahmen eines umfangreichen Gesamtkonzeptes zum Ausbau des RTC für das Teilprojekt ‚Intensivierung der translationalen Prozesse‘. Längerfristig wird mit diesem Vorhaben die finanzielle Absicherung der Stammzelltherapie über Erstattungen durch die Kostenträger angestrebt. Flankiert werden die Maßnahmen von klinisch relevanten Forschungen zur Verwendung von Stammzellen, die zu gleichen Teilen vom Land MV gefördert werden. Die erfolgreiche Umsetzung des Gesamtkonzeptes ist die Basis für eine erfolgreiche Verstetigung des Zentrums.“ so Eckhardt Rehberg. Die Regenerative Medizin ist eines der Zukunftsfelder für neue Ansätze in Therapie und Diagnostik, in dem Deutschland weltweit eine Spitzenstellung besitzt. Ungeachtet des hohen Innovations- und Anwendungspotenzials der Regenerativen Medizin sind die Möglichkeiten der – wirtschaftlichen – Umsetzung national weitgehend wenig genutzt, da sich die Anwendung mit großen u.a. strategischen Hemmnissen konfrontiert sieht. Das oben genannte Projekt der Universität Rostock unterstützt das Bemühen der Bundesregierung, die Translations- und Entwicklungsaktivitäten in der Stammzellforschung zu stärken.

Pressemeldung Vom 31.01.2012
Pressemeldung Vom 31.01.2012
Pressemeldung vom 31.01.2012.pdf
83.4 KiB
63 Downloads
Details...