Der CDU-Bundestagsabgeordnete und zuständige Unions-Berichterstatter im Haushaltsausschuss, Eckhardt Rehberg, zeigt sich sehr erfreut, dass das Konzept „RESPONSE – Partnerschaft für Innovation in der Implantattechnologie“ unter Konsortialführerschaft der Universität Rostock als eines von 10 ausgewählten Konsortien im neuen 500 Millionen schweres Forschungsprogramm „Zwanzig20 – Partnerschaft für Innovation“ gefördert wird. Auch die Universitätsmedizin Greifswald profitiert als Konsortialpartner im erfolgreichen Konzept „3Dsensation“, mit dem Maschinen durch innovative 3D-Technologien die Fähigkeit der visuellen Aufnahme und Interpretation komplexer Szenarien in Echtzeit verliehen werden sollen. Die erfolgreichen Konsortien wurde heute von der Bundesministerin für Bildung und Forschung Johanna Wanka im Rahmen einer Pressekonferenz bekanntgegeben.

 „Ich bin hoch erfreut, dass sich das Konsortium der Universität Rostock unter 59 eingereichten Initialkonzepten erfolgreich durchsetzen und nun als eines von zehn vom BMBF ausgewählten Konzepten bis zum Jahr 2019 gefördert wird. Das Initialkonzept RESPONSE vereint leistungsstarke Partner auf dem Gebiet der Medizintechnik [13 Forschungseinrichtungen (davon 10 in Ostdeutschland) und 12 Industriepartner (davon 10 in Ostdeutschland)], um durch technologieintensive Forschung bestehende Implantate weiter zu verbessern sowie innovative Implantatkonzepte und Herstellungsverfahren zu realisieren. Diese Forschung soll dazu beitragen das Gesundheitssystem bei der Behandlung von Volkskrankheiten zu entlasten.“ so Rehberg.

 Das neue Programm BMBF-Programm „Zwanzig20 – Partnerschaft für Innovation“ soll bis 2019 Kooperationen zwischen Wissenschaft und Wirtschaft unterstützen, mit dem Ziel innovative Ideen zügiger in marktreife Produkte zu überführen. Neben den zahlreichen exzellenten, staatlich finanzierten Forschungseinrichtungen fehlt es Ostdeutschland aufgrund seiner kleinteiligen Wirtschaftsstruktur an forschungsintensiven Unternehmen. Als Bestandteil des erfolgreichen Dach-Programms „Unternehmen Region“ soll „Zwanzig20“ diese Lücke schließen. Durch die Bündelung herausragender wirtschaftlicher und wissenschaftlicher Kompetenz in Konsortien aus ostdeutschen Akteuren und Partnern aus den alten Bundesländern soll der Forschungsstandort Ostdeutschland mit innovativen Produkten und zukunftsträchtigen Arbeitsplätzen nachhaltig gestärkt werden. „Die Verzahnung von Ost und West mit einem gegenseitigen Know-how-Transfer ist eine riesige Chance mit Vorteilen für alle Partner“ sagt Eckhardt Rehberg.

 Da die Expertenjury um Prof. Dr. Matthias Kleiner allen 19 in der engeren Auswahl befindlichen Bewerbungen eine sehr hohes Niveau bescheinigte, hat Bundesministerin Wanka auf der heutigen Pressekonferenz zudem angekündigt, dass die 9 nicht erfolgreichen Konsortien eine Anschubfinanzierung in Höhe von jeweils 1 Million Euro erhalten. „Hierdurch profitiert der Standort Mecklenburg-Vorpommern ein zweites Mal. Im Initialkonzept ‚Energy Efficient Aviation Solution‘, mit dem die Innovationskraft der europäischen Luftfahrzeugprogramme gestärkt werden soll, sind drei Unternehmen aus Mecklenburg-Vorpommern mit von der Partie“ so Eckhardt Rehberg abschließend.

 

130718 BMBF Zwanzig20 Uni Rostock
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