Pressemeldung vom 14.02.2012

Berlin/Rostock. Der Bundestagsabgeordnete Eckhardt Rehberg (CDU) informierte, dass die Regierungskoalition aus CDU, CDU und FDP heute eine neue Arbeitsgruppe „Ländliche Räume / Regionale Vielfalt“ gründete, der Rehberg angehören werde:

„Etwa jeder zweite Deutsche wohnt auf dem Dorf oder in einer der kleinen und mittleren Städte des ländlichen Raums. Bevölkerungsrückgang und wirtschaftliche Dynamik bergen die Gefahr, dass die ländlichen Regionen zurückfallen und die Herstellung gleichwertiger Lebensverhältnisse immer schwieriger wird. Die Bundesregierung hat hierzu im Herbst mit dem Demografie- sowie mit dem Raumordnungsbericht umfassende Untersuchungen vorgelegt, die wir jetzt auswerten wollen. Insbesondere Mecklenburg-Vorpommern als ländlich geprägtes Bundesland muss Herausforderungen wie Abwanderung, Gesundheitsversorgung, Mobilität und Veränderungen in der Landwirtschaft bewältigen“, so Rehberg. „Ziel unserer Arbeit soll sein, die Attraktivität der ländlichen Räume zu steigern. Natürlich wissen wir auch um die Konfliktlinien, die sich zunehmend im Stadt-Umland-Verhältnis und in der Energiewende zeigen“, erklärt der Bundestagsabgeordnete. Gerade Letztere berge die Gefahr der einseitigen Belastung der ländlichen Bevölkerung: „Die Windkraftanlagen stehen nun mal nicht im Rostocker Stadtteil ‚KTV‘, sondern in der Fläche und führen nicht selten zu Beeinträchtigungen der Lebensqualität und zur Entwertung der Grundstücke und Immobilien“, skizziert Rehberg die Herausforderungen. „Wir dürfen nicht zulassen, dass Verfügbarkeit und Qualität von Infrastruktur und Daseinsvorsorge zu Konzentration und Überangebot auf der einen und Verfall und Verflachung auf der anderen Seite führen. Wir müssen neue Wege des Ausgleichs und der Kooperation finden, um das Thema Stadt-Land-Gefälle nicht zu einem Problem werden zu lassen“, erklärte Rehberg abschließend.

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