Der Bundestagsabgeordnete Eckhardt Rehberg (CDU), Maritimer Beauftragter der CDU/CSU-Bundestagsfraktion für die maritime Wirtschaft, Mitglied des Haushaltsausschusses und Berichterstatter für den Einzelplan Verkehr und Digitale Infrastruktur, erklärt anlässlich seines heutigen Vortrages zur Zukunftsfähigkeit der deutschen Seeschifffahrt auf der Generalversammlung des Nautischen Vereins zu Hamburg:

„Wir müssen Acht geben, dass das maritime Know-how in Deutschland erhalten bleibt. Deshalb wird die Ausbildung und Beschäftigung im Schifffahrtsbereich mit zusätzlichem Geld gestärkt. Die Reedereien, die ausflaggen und nicht selbst ausbilden, müssen einen Ablösebetrag zahlen, der wiederum der Ausbildung zugutekommt. So können insgesamt 30 Mio. Euro zusätzlich zur Verfügung gestellt werden. Dennoch haben Schiffe unter deutscher Flagge Kostennachteile von bis zu 500.000 Euro pro Schiff und Jahr gegenüber anderen europäischen Flaggen. Entweder wir schaffen es, die Kostennachteile zu senken oder die Ausflaggungswelle geht weiter. Eine gemeinsame Initiative der fünf norddeutschen Länder im Bundesrat für einen 100-prozentigen Lohnsteuereinbehalt wäre ein wichtiger Schritt. Deshalb fordere ich die fünf norddeutschen Länder auf, aktiv zu werden. Unser gemeinsames Ziel muss es sein, die Ausflaggungswelle zu stoppen und alle Möglichkeiten zu prüfen, um die deutsche Seeschifffahrt und den Maritimen Standort Deutschland zukunftsfähig zu machen. Hierzu gehört auch die Schiffsbesetzungsverordnung.“

150120PMLohnsteuereinbehalt
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