Pressemeldung vom 02.08.2012

Der Bundestagsabgeordnete Eckhardt Rehberg (CDU), äußerte sich verwundert über die neu aufflammende Diskussion über die Autobahn A 20 in Mecklenburg-Vorpommern:

„Es ist verwunderlich, dass jede ‚grüne Sau‘, die durch das Dorf getrieben wird, so eine öffentliche Aufmerksamkeit erfährt. Die A 20 ist eine Infrastrukturmaßnahme mit europäischer Bedeutung. Es schadet allen Dauernörglern nicht, einfach mal über den Tellerrand hinaus zu schauen. Ich kann mich nur jeden Tag darüber freuen, dass Grüne weder im Land noch im Bund in der Regierungsverantwortung sind. Ansonsten müssten wir auf die Autobahn, den Flughafen und konsequenterweise auch auf den Tourismus, den Hafenausbau und viele tausende Arbeitsplätze verzichten. Das ist Sargnagel-Politik, die Mecklenburg-Vorpommerns Entwicklung ausbremst und unser Land zum menschenleeren Urwald erklären will“, so Rehberg. Auch die in der Öffentlichkeit diskutierten angeblichen „Vergangenheits-Alternativen“ entbehren aus der Sicht des Bundestagsabgeordneten jeglicher Grundlage: „Wer die durchschnittlichen Verkehrszahlen der A 20 zugrunde legt und meint, die Bundesstraße 105 hätte mit ein paar mehr Ortumgehungen genügt, lässt die aktuellen Verkehrszahlen der B 105 vollkommen außer Acht. Diese müssen aber in diese aberwitzigen Überlegungen einfließen und hinzu gerechnet werden. Dann kommt jeder schnell zu dem Schluss, dass die in den Sommermonaten prekären Nadelöhre auf die Inseln Rügen und Usedom und zu den anderen touristischen Hochburgen an der Küsten noch problematischer wären. Die A 20 hatte seinerzeit beschleunigtes Planungsrecht erhalten. Eine Bundesstraße mit vielen weiteren Ortsumgehungen hätte dieses Privileg nie erhalten. Hinzu hätten die massiven Widerstände beim Bau von Ortsumgehungen, wie etwa in Bad Doberan nachzuvollziehen, dazu geführt, dass dieses Projekt heute und in vielen Jahren noch nicht fertig sein würde. Wir wären am Verkehrskollaps erstickt, hätten die wirtschaftliche Entwicklung verpasst und zehntausende Touristen vergrault“, so Rehberg abschließend.

Pressemeldung Vom 02.08.2012
Pressemeldung Vom 02.08.2012
Pressemeldung vom 02.08.2012.pdf
83.3 KiB
62 Downloads
Details...