Angesichts der kursierenden Meldungen zur Benachteiligung ostdeutscher Frauen bei der neuen Mütterrente weist der Bundestagsabgeordnete und Landesgruppenvorsitzende Eckhardt Rehberg (CDU) darauf hin, dass die Bundesarbeitsministerin Andreas Nahles anlässlich des heutigen Kabinettsbeschlusses klargestellt hat, dass die ostdeutschen Frauen keine Benachteiligung bei der neuen Anrechnung von Kindererziehungszeiten für vor 1992 geborene Kinder erfahren:

 

„Die Bundesarbeitsministerin hat heute klargestellt, dass die Bestandsrenten nicht neu berechnet werden. Begünstigte Mütter erhalten zusätzliche Entgeltpunkte zu ihren bisherigen Entgeltpunkten gewährt, unabhängig davon, ob sie während der Kindererziehungszeit gearbeitet haben oder nicht. Bei Renteneintritt ab 1. Juli 2014 fließt der zusätzliche Entgeltpunkt in die individuelle Rentenberechnung mit ein. In diesem Falle gilt für alle Frauen, die während der Kindererziehungszeit berufstätig waren, dass neben den Beiträgen aus dem Arbeitslohn zusätzlich die Kindererziehungszeit für die spätere Rente gutgeschrieben wird, jedoch höchstens bis zur Beitragsbemessungsgrenze. Dies entspricht dem bisherig geltenden Recht und gilt für Ost und West gleichermaßen. Aus diesem Grund sind die Aussagen von Ministerpräsident Sellering zum Gesetzesentwurf der Bundesarbeitsministerin völlig unverständlich, zumal er in der federführenden Arbeitsgruppe zum Koalitionsvertrag beteiligt war. Wie schon so oft in der Vergangenheit baut Sellering sein persönliches Bild des Retters ostdeutscher Interessen auf polemischen Behauptungen auf. Offenbar müssen darunter nicht nur die Mecklenburger und Vorpommer leiden, sondern nun sogar auch seine eigene Ministerin“ so Eckhardt Rehberg.

 

140129 Mütterrente
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