Pressemeldung vom 14.02.2012

Berlin/Greifswald. Der CDU-Bundestagsabgeordnete und Berichterstatter für Bildung und Forschung im Haushaltausschuss, Eckhardt Rehberg, und der hochschulpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Egbert Liskow, besuchten am Montag, den 13. Februar 2012 mehrere Forschungseinrichtungen in Greifswald und informierten sich über vom Bund geförderte Projekte der Spitzenforschung.

„MV erhält in den Jahren 2008 – 2014 Mittel in Höhe 53 Mio. Euro allein aus dem Bundesprogramm ‚Spitzenforschung in den Neuen Bundesländern‘. Mit einem Anteil von 25 Prozent ist MV damit Spitzenreiter bei der Mitteleinwerbung. Dies ist ein Zeichen für die exzellente Arbeit und die Entwicklung von universitärer und außeruniversitärer Forschung in unserem Land.“ betont Eckhardt Rehberg. Beim Leibniz-Institut für Plasmaforschung informierten sich die Abgeordneten über das Spitzenforschungsprojekt Campus PlasmaMed, in dem die Wundheilung durch Plasmaquellen erforscht wird. Der Bund fördert das Projekt mit 13,5 Mio. Euro. Auch die von der Landesregierung nicht beabsichtigten Kofinanzierung der Sondertatbestände bei den Leibniz-Einrichtungen waren Thema des Besuchs. „Durch die Nichtausreichung dieser Gelder würden fest eingeplante Laborinvestitionen und gleichzeitig die hierfür anstehenden Berufungen von Spitzenwissenschaftlern gefährdet.“ warnten Rehberg und Liskow. Im Anschluss besuchten Rehberg und Liskow die Medizinische Fakultät der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald und informierten sich bei Prof. Dr. Krömer über das Spitzenforschungsprojekt GANI_MED, welches der Bund mit 15 Mio. Euro fördert. Danach fand ein Gespräch mit dem Rektor der Universität, Prof. Dr. Westermann, statt in dem es u.a. um das neue Deutschlandstipendium ging, dass die Uni im letzten Jahr an 31 Studenten vergeben hat. Nach anfänglicher Skepsis beurteilt Professor Westermann das neue Stipendienprogramm sehr positiv. Zum Abschluss des Tages stand ein Besuch des Wendelstein 7-X-Projektes beim Max-Planck-Institut für Plasmaphysik, von dem die Abgeordneten sehr beeindruckt waren und sich erfreut zeigten, dass Kostenrahmen und Zeitplan eingehalten werden. „In den vergangenen Jahren hat sich Greifswald kräftig in Richtung Gesundheitsregion entwickelt. Die individualisierte Medizin, die den Patienten im Idealfall mit maßgeschneiderten Medikamenten und Therapien behandelt, ist dabei einer der Schwerpunkte. Durch die Hochschule und die Forschungseinrichtungen hat Greifswald als Forschungsstandort einen Ruf, der weit über die Landesgrenzen hinausgeht. Die Bundesförderungen für Spitzenforschungsprojekte im Bereich Medizin sind ein Zeugnis für die Exzellenz des Forschungsstandorts Greifswald und dessen positive Entwicklung. Die Zusammenarbeit zwischen universitärer und außeruniversitärer Forschung funktioniert sehr gut und erzielt Synergien. Die Verzahnung von Wirtschaft, Wissenschaft und Forschung ist für eine Stadt wie Greifswald enorm wichtig. So haben sich im Umfeld zahlreiche kleinere Forschungsunternehmen gebildet, welche zusätzliche wichtige Arbeitsplätze schaffen.“ so Rehberg und Liskow abschließend.

Pressemeldung Vom 14.02.2012-1
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