Pressemeldung vom 30.05.2011

„Der Vorschlag des Kreistages Güstrow, den zukünftigen gemeinsamen Landkreis ‚Güstrow-Bad Doberan‘ zu nennen, findet meine Zustimmung“, erklärte der hiesige Bundestagsabgeordnete Eckhardt Rehberg (CDU).

Die Diskussionen zum Kreisnamen des zukünftigen Landkreises seien in den letzten Monaten sehr emotional geführt worden. Das habe zu einer breiten Diskussion beigetragen, die einerseits das Interesse der Bürger am neuen Landkreis geweckt zu haben schien, jedoch anderseits auch „unnötige Pfeilspitzen auf die jeweils andere Seite“ zur Folge hatte. „Den Landkreis nach der Hansestadt Rostock zu benennen, kann zwar einigen wenigen Umlandgemeinden nützen, die sich in unmittelbarer Nähe zur Stadt befinden, aber die überwiegende Mehrheit der Gemeinden und deren Einwohner werden sich damit nicht identifizieren können“, so Rehberg. Der Doppelname habe viele Vorzüge, erklärte der Bundestagsabgeordnete weiter: „Beide Regionen finden sich darin wieder, die Bekanntheit der Küstenregion und des Binnenlandes bleibt erhalten und Befindlichkeiten dürften auch nicht mehr bestehen. Das Gemeinsame muss nun mehr betont werden.“ Die Beibehaltung der bisherigen Kfz-Kennzeichen, die die Verkehrsministerkonferenz der Bundesländer und die Bundesregierung ab 2012 beabsichtige, hätte auch „den Charme, den neuen Landkreis eher zu akzeptieren. Zudem ist das Kennzeichen das deutlichste Zeichen der Herkunft, das viele Bürger behalten wollen. Diesem Wunsch sollte sich niemand verschließen“, so Rehberg abschließend.

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