Anlässlich der gescheiterten Gespräche mit der SPD-Bundestagsfraktion zeigt sich der Vorsitzende der Landesgruppe Mecklenburg-Vorpommern der CDU/CSU-Bundestagsfraktion verärgert und enttäuscht:

„Die Union hat einen konkreten Lösungsvorschlag unterbreitet, dem sich die SPD verweigert. Das geht zu Lasten des Ostens, in dem die Verbraucher besonders hohe Stromkosten zahlen müssen. So müssen in einigen Netzgebieten Ostdeutschlands die Haushaltskunden bis zu 7 Cent je Kilowattstunde mehr aufbringen als in ausgewählten westdeutschen Regionen. Das ist ungerecht. Zu befürchten ist, dass sich die Situation weiter verschärft und es künftig eine noch stärkere regionale Spreizung der Netzentgelte geben wird.

Dass eine Lösung durch die SPD verhindert wird, ist mehr als bedauerlich. Leitragende sind die Stromverbraucher, die heute schon besonders viel zahlen müssen. Das zeigt, dass es die SPD von Anfang an nicht Ernst gemeint hat. Ursprünglich hatte das SPD-geführte Bundeswirtschaftsministerium einen Vorschlag zur bundesweiten Vereinheitlichung gemacht, ihn dann aber wieder gestrichen.“

170620PM Netentgeltmodernisierungsgesetz
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