Anlässlich des bevorstehenden Gedenktages an den Volksaufstand 1953 in der DDR mit dem prägenden Datum des 17. Juni erinnert der Vorsitzende der Landesgruppe Mecklenburg-Vorpommern der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Eckhardt Rehberg:

„Mit der Aktion Rose an der Ostseeküste und dem Volksaufstand markiert das Jahr 1953 eine Zäsur in der Entwicklung der DDR. Aus heutiger Sicht beweist diese historische Wegmarke, dass ohne Unterdrückung und Repression das SED-Regime nicht funktioniert hätte und unsere Demokratie für Freiheit und gegen Extremismus einstehen muss. Der Nationale Gedenktag sollte zum Anlass genommen werden, die Ereignisse 1953 stärker in den Mittelpunkt der DDR-Geschichte in den Schulen des Landes zu rücken. Verherrlichenden Darstellungen und Verniedlichungen der DDR-Diktatur kann so am ehesten entgegen getreten werden“, erklärt Rehberg.

In diesem Zusammenhang erneuert Rehberg seine Kritik an der Haltung des Ministerpräsidenten Erwin Sellering in der Unrechtsstaatsdebatte: „Wer die großartigen Lebensleistungen der Menschen in der DDR, die trotz des SED-Regimes mehr als zu würdigen sind, mit der Diktatur, die Andersdenkende unterdrückte und sogar ermordete sowie jegliche Freiheitsrechte mit Füßen trat, in einen Topf gießt, der hat offenbar den Wert der Demokratie nicht wirklich verinnerlicht und entlarvt sich als Populist!“, so Rehberg abschließend.

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