Pressemeldung vom 17.03.2011

Rostock/Berlin. Der Bundestagsabgeordnete Eckhardt Rehberg (CDU) mahnte mit Blick auf den Tag der Kriminalitätsopfer am kommenden Dienstag, dem 22. März 2011, einen besseren Umgang mit den Opfern von Gewaltverbrechen und Kriminalität an.

„In Mecklenburg-Vorpommern sind die Behörden derzeit bemüht, einem Schwerverbrecher nach verbüßter Haft mit einer Fußfessel beizukommen, um etwaige neue Verbrechen zu verhindern, da die deutsche Sicherungsverwahrung vom Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte kritisiert wurde. Es gilt jedoch, den Tag der Kriminalitätsopfer als Anlass zu nehmen, stärker den Opferschutz in der Öffentlichkeit zu betonen“, so Rehberg. Er halte das Urteil des Gerichtshofes, die nachträgliche Sicherheitsverwahrung in Deutschland zu rügen, als kein gutes Signal an die Opfer von Kriminalität und Gewalt. Der Grundsatz, dass Opfer- vor Täterschutz stehe, müsse eine stärkere Rolle einnehmen, so Rehberg. Der Erinnerungstag wurde 1990 durch den „Weissen Ring“ initiiert und soll an die Opfer von Kriminalität und Gewalt erinnern. Der Verein setzt sich für betroffene Menschen von Gewalt ein und versucht diese mit immaterieller Hilfe und Beistand zu unterstützen. „Ein wichtiges Engagement, dass es stärker zu würdigen gilt“, so Rehberg abschließend.

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