Anlässlich des 25jährigen Jahrestages der Deutschen Einheit erklärt der Bundestagsabgeordnete und Vorsitzende der Landesgruppe Mecklenburg-Vorpommern der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Eckhardt Rehberg (CDU), dass die Wiedervereinigung in jeder Hinsicht als Erfolg zu werten sei:

„In keinem anderen Land der Welt ist ein Transformationsprozess so erfolgreich verlaufen wie der in Deutschland nach 1989“, unterstreicht Eckhardt Rehberg die positive Bilanz der Wiedervereinigung. Ein Blick auf die Hinterlassenschaften der DDR belege eindrucksvoll die gegenwärtigen Verbesserungen der Lebensbedingungen: Nicht nur die dreimal höhere Selbstmordrate und die starken Umweltbelastungen in der DDR hätten verheerenden Auswirkungen auf das Leben der Menschen gehabt, sondern das Gesundheitssystem habe die Bedürfnisse, insbesondere der chronisch Kranken nicht erfüllen können. Die Zahl der Bronchialerkrankungen sei beispielsweise um ein Vielfaches höher und die Behandlungsmöglichkeiten von Dialysepatienten desolat gewesen.

„Es scheint häufig in Vergessenheit geraten zu sein, dass vor allem die Schwachen in der DDR das Nachsehen hatten. Behinderten Menschen wurde kein Angebot unterbreitet, wie das glücklicherweise in der heutigen Zeit eine Selbstverständlichkeit ist, sondern sie wurden aus der Gesellschaft ausgegrenzt und praktisch weggesperrt. Auch in der DDR lebende Ausländer waren alles andere als integriert“, verweist Rehberg auf die Zeit vor 1990. Die Gesundheits-,- Umwelt-, Sozial- und Wirtschaftssituationen hätten sich erheblich verbessert. Er sei daher verwundert, dass die DDR von einigen immer noch als Sozialparadies angepriesen werde und von diesen die historischen Realitäten ignoriert werden.

Am 3. Oktober sei auch an das zu erinnern, wofür Hundertausende 1989 auf die Straße gegangen sind: „Die Forderungen von damals sind in vollem Umfang erfüllt worden. Die Rede-, Presse-, Wahl- und Meinungsfreiheit, die es in der DDR nicht gab, kann von allen wahrgenommen werden. Politische Strafverfolgung und Missachtung von Rechtsstaatlichkeit sind abgeschafft und die Macht des Volkes, die Demokratie etabliert worden.

„Bei allen noch zu lösenden Problemen im gegenwärtigen Vereinigungsprozess können alle Deutschen auf das bisher Geleistete sehr stolz sein. Die Menschen in den neuen Bundesländern haben vieles an Veränderungen hinnehmen müssen und haben zugleich enormes an Umgestaltungs- und Aufbauarbeiten bewältigt. Den Menschen in den alten Bundesländern gehört für ihre Solidarität und Unterstützung gegenüber den Ostdeutschen ein ebenso großes Kompliment gezollt. Am Sonnabend sollten alle Deutschen unseren nationalen Feiertag entsprechend begehen“, so Eckhardt Rehberg abschließend.

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