Der Bundestagsabgeordnete Eckhardt Rehberg (CDU) beendet heute seine mehr als sechs Wochen andauernde Sommertour durch den Wahlkreis. 132 Termine absolvierte der Abgeordnete in dieser Zeit. Rehberg sieht als Resümee seiner Gespräche und Besuche in den Fragen der Bildung, Ausbildung und Nachwuchsgewinnung die Herausforderungen der Zukunft:

„Zunächst möchte ich allen danken, die mir Zutritt gewährten und sich die Zeit nahmen, mich zu empfangen und mit mir zu reden und zu diskutieren. Die allermeisten Gesprächspartner sehen trotz vielfältiger Probleme die gegenwärtige Situation als positiv an. Die wirtschaftliche Situation im Land ist gut und den Menschen geht es offenkundig besser als vor einigen Jahren. Die größte Herausforderung ist in fast allen gesellschaftlichen Bereichen das Gewinnen von Nachwuchs. Sei es im Unternehmen, im Verein oder auch in der sozialen Einrichtung. Hier müssen die politischen Weichenstellungen gelegt werden. SPD-Forderungen nach Abschaffungen von Hausaufgaben oder jüngst die Anordnung des Bildungsministers Brodkorb, Eltern erhielten zukünftig keine Information über die geschriebenen Klausuren ihrer Kinder, sind natürlich alles andere als hilfreich. Die Stärkung des Leistungsprinzips und der Lehrerautorität wären weitaus brauchbarer, um die nach wie vor hohe Schulabbrecherquote im Land zu senken. Daran hat das Land aber offenkundig kein Interesse, denn an der Weiterfinanzierung entsprechender Programme wollen sich die SPD-Minister Schwesig und Brodkorb nicht beteiligen.

Bei meinen zahlreichen Besuchen in Kindertagesstätten wurde mir immer wieder bestätigt, dass Mütter bei sofortiger Arbeitsaufnahme oftmals kein Krippenplatz erhalten. Der Bund hat seine finanziellen Zusagen aber eingehalten und stellt in Mecklenburg-Vorpommern im Zeitraum von 2009 bis 2015 für den Kita-Ausbau rund 51 Millionen Euro und 40 Millionen Euro für Betriebskostenzuschüsse in Kitas zur Verfügung. Die Landesregierung hat im gleichen Zeitraum Investitionsmittel in Höhe von rund 23 Mio. Euro aufgewendet, wobei das Ministerium von Frau Schwesig keinen einzigen Cent in die Hand genommen hat, um den Ausbau voranzutreiben. Ich rücke von meinem Vorwurf nicht ab, dass nach wie vor 2500 bis 3000 Plätze im Land fehlen“, so Rehberg abschließend.

 

130829 Ende Sommertour
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