Pressemeldung vom 17.09.2012

Der CDU-Bundestagsabgeordnete Eckhardt Rehberg begrüßt Ausbau des neuen Förderprogramms. 150 Euro monatlich von privat, 150 Euro monatlich vom Bund. Zum Wintersemester 2012 haben 390 weitere Studierende an den Hochschulen in Mecklenburg-Vorpommern die Möglichkeit vom Deutschlandstipendium zu profitieren.

Das Deutschlandstipendium entwickelt sich zunehmend zum Erfolgsprogramm. In Deutschlandweit wächst die Zahl privater Förderer, die sich mit dem Bund jeweils die Hälfte der monatlichen Fördermittel von 300 Euro pro Deutschlandstipendium für talentierte, engagierte Nachwuchskräfte teilen. Das einzigartige öffentlich-private Projekt im Bildungsbereich trägt auch in unserer Region erste Früchte. „Das Deutschlandstipendium ist ein starker Anreiz für Spitzenleistungen, der in besonderer Weise auf die Zusammenarbeit von Wirtschaft und Wissenschaft einzahlt, neue Möglichkeiten der Kooperation schafft und bestehende Netzwerke aus Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft stärkt. Die Befürchtung, dass strukturschwächere Regionen abgehängt werden könnten, hat sich nicht bewahrheitet: Länder wie M-V, Bremen oder das Saarland erreichen eine hohe Ausschöpfung ihres Kontingents. Ich fordere nachdrücklich weitere Interessierte dazu auf, sich an dem bundesweiten Gemeinschaftsprojekt zur Spitzenförderung zu beteiligen, dem Fachkräftemangel aktiv entgegenzuwirken und die Zusammenarbeit von Wirtschaft und Wissenschaft vor Ort mitzugestalten. Das Engagement lohnt sich. Es ist Anerkennung und Ansporn für herausragende Studierende, es bietet kleinen und großen Unternehmen neben hervorragenden Möglichkeiten der gezielten Nachwuchsförderung wertvolle Einsichten in interessante Hochschulprojekte, es fördert und stärkt wichtige Netzwerkkontakte“ so Eckhardt Rehberg Schon im ersten Jahr des Deutschlandstipendiums hatten sich drei Viertel aller Hochschulen an dem neuen Programm beteiligt. Zwei Drittel davon hatten die Höchstförderquote von 0,45 Prozent in 2011 voll ausgeschöpft. Mehr als 2.000 Förderer vergaben fast 5.400 Stipendien. Für 2012 hat der Bund die abrufbaren Mittel für das Deutschlandstipendium noch einmal mehr als verdoppelt. Ein Prozent aller Studierenden an staatlichen und staatlich anerkannten Hochschulen in Deutschland könnten damit 2012 in den Genuss der Förderung durch kleine und große Unternehmen, Stiftungen, Verbände und Privatpersonen kommen. Das einkommensunabhängige Deutschlandstipendium unterstützt begabte Studierende aller Nationalitäten. Zu den Förderkriterien zählen neben herausragenden Leistungen in Schule und Studium auch das gesellschaftliche Engagement und das Überwinden besonderer biografischer Hürden, die sich beispielsweise aus der familiären oder kulturellen Herkunft ergeben. Schon jetzt zeigen die Zahlen des Statistischen Bundesamtes, dass die Förderprinzipien aufgehen. So liegt etwa der Anteil der BAföG-Empfänger unter den Stipendiaten mit etwa 24 Prozent in der gleichen Größenordnung wie in der Studentenschaft insgesamt. Mit dem Deutschlandstipendium hat die Bundesregierung die Förderung von akademischem Nachwuchs erfolgreich weiter ausgebaut. Das Stipendienprogramm ergänzt als vierte Säule die Breitenförderung durch das BAföG, bedarfsgerechte Bildungsdarlehen und die Stipendien der Begabtenförderungswerke. Weitere Informationen sowie geeignete Pressefotos finden Sie auch unter www.deutschlandstipendium.de.

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