Pressemeldung vom 22.03.2012

Der Bundestagsabgeordnete Eckhardt Rehberg (CDU) begrüßte die Einigung der Bundesregierung und der ostdeutschen Bundesländer auf Entschädigung der Heimkinder in der ehemaligen DDR:

„Den in den Heimen der DDR untergebrachten Kindern ist oftmals unendliches Leid widerfahren. Eine Entschädigung der Opfer, die noch heute unter den Folgen leiden, ist ein Akt der Gerechtigkeit und der Versöhnung“, so Rehberg. Über 40 Millionen Euro sollen in den nächsten fünf Jahren etwa für Medizin- und Pflegeleistungen bezahlt werden. Dabei würden notwendige psychologische Betreuungen und erforderliche Behandlungen bisher vernachlässigter Gesundheitsbehandlungen im Vordergrund stehen. Zudem können Einmalzahlungen für damalige Arbeitsleistungen beantragt werden. „Der Bund und die Länder zahlen je zur Hälfte in den Fonds ein. Die Anträge können ab Juli gestellt werden“, erklärte Rehberg. „Die Zustände in den Spezialkinderheimen und Jugendwerkhöfen glichen denen in Internierungslagern. An den Kinder und Jugendlichen in diesen Einrichtungen wurden eindeutig politisch motivierte Menschenrechtsverletzungen begangen. Das Ziel, aufbegehrende junge Menschen zu sozialistischen Persönlichkeiten zu erziehen, wurde ohne Rücksicht auf die Würde der Kinder verfolgt. Ungeklärte Todesfälle und Selbsttötungen waren leider keine Seltenheit. Die Entschädigungen können als Anerkennung des erlittenen Unrechts helfen“, so Rehberg abschließend.

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