Pressemeldung vom 03.05.2012

Der CDU Landesfachausschuss „Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz“ traf sich heute in Sparow zum ersten Mal in seiner neuen Zusammensetzung. Im Anschluss an die konstituierende Sitzung des CDU-Landesfachausschusses zeigten sich der stellv. Vorsitzende der CDU Mecklenburg-Vorpommern, Eckhardt Rehberg und der Vorsitzende des CDU-Landesfachausschusses, Marco Gemballa, erfreut über den Verlauf der Gespräche.

Zum neuen und alten Vorsitzenden des Landesfachausschusses wurde Marco Gemballa gewählt. Mit Blick auf die von Eckhardt Rehberg während der Sitzung vorgestellte Koalitionsarbeitsgruppe der Bundesregierung „Ländliche Räume, regionale Vielfalt“ sowie die Diskussion über den Entwurf des Grundsatzpapiers „Starkes Land – gute Heimat: Unser Programm für lebendige ländliche Räume“, das von der CDU-Bundesgeschäftsstelle erarbeitet wurde, äußerte Ausschussvorsitzender Marco Gemballa: „Auf unserer arbeitsintensiven Sitzung standen neben der Konstituierung und der Neuwahl des Ausschuss-Vorsitzenden außerdem zwei wichtige inhaltliche Aspekte auf der Tagesordnung. Die CDU setzt mit verschiedenen Initiativen Akzente für den ländlichen Raum. Dies ist insbesondere für MV bedeutend. Denn gerade in unserem Flächenland sind die ländlichen Räume nicht nur Lebensmittelpunkt vieler Menschen. Sie sind auch ein wichtiger Wirtschaftsstandort, dessen Entwicklung uns am Herzen liegt.“ Hierzu ergänzte Eckhardt Rehberg: „Über die heutige Einladung zu unserem Landesfachausschuss habe ich mich sehr gefreut. Lebendige ländliche Räume bleiben gerade vor dem Hintergrund demographischer Veränderungen ein vordergründiges Ziel für Mecklenburg-Vorpommern. Das wurde heute ausdrücklich betont. Hierzu bedarf es auch gezielter Anpassungs- und Entwicklungshilfen.“ Die hohe Lebensqualität auf dem Land müsse im Vergleich zu den Städten auch in Zukunft gegeben sein. „Der ländliche Raum darf seine Attraktivität als Wohn- und Lebensraum nicht verlieren. Ein Interessensausgleich zwischen dem Ausbau der erneuerbaren Energien, insbesondere der Windenergie, und den Bedürfnissen der dort wohnenden Bevölkerung ist notwendig“, forderte Rehberg. Für den Ausbau von Stromtrassen, Windkraft- und Biomasseanlagen sowie Photovoltaik seien derzeit Kompensationsmaßnahmen in der Regel als Flächenausgleich zu leisten. Zukünftig sollte dies nicht, wie heute üblich, durch Herausnahme von Flächen aus der landwirtschaftlichen Nutzung erfolgen: „Der Flächenverbrauch von 100 Hektar pro Tag als Kompensation muss gestoppt werden. Er ist ökologisch und ökonomisch widersinnig“, so Rehberg. Die Koalitionsfraktionen CDU, CSU und FDP werden möglichst bis zur parlamentarischen Sommerpause Maßnahmen verabreden, um die Vielzahl von Projekten zur Entwicklung des ländlichen Raums, die unter anderem in den Ministerien vorliegen, zu bündeln und zu beschleunigen.

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