Pressemeldung vom 03.03.2012

Der CDU-Bundestagsabgeordnete Eckhardt Rehberg, der sich bereits 2010 in der Diskussion um die Umbenennung der Ilja-Ehrenburg-Straße in der Hansestadt Rostock für eine neue Namensgebung aussprach, freut sich sehr über …

Der CDU-Bundestagsabgeordnete Eckhardt Rehberg, der sich bereits 2010 in der Diskussion um die Umbenennung der Ilja-Ehrenburg-Straße in der Hansestadt Rostock für eine neue Namensgebung aussprach, freut sich sehr über das Vorhaben des Oberbürgermeisters Roland Methling, das Thema erneut aufzugreifen. „Unabhängig von der politischen Vereinnahmung von Personen durch Parteien und Organisationen dürfte im Fall Ilja Ehrenburg unweigerlich feststehen, dass trotz literarischer Begabung der Mann mit seinen Propagandagedichten innerhalb der Roten Armee dazu beitrug, dass Zivilsten, vor allem im Zuge von Flucht und Vertreibung, ebenso Opfer der Kriegshandlungen im Zweiten Weltkrieg sein sollten“, erklärt der CDU-Bundestagsabgeordnete. Hierzu gebe es eindeutige Überlieferungen und profunde wissenschaftliche Aussagen, begründet Rehberg seine Haltung. Besonders empört zeigt sich Eckhardt Rehberg über die Äußerung der SPD-Abgeordneten und Ortsbeiratsvorsitzenden Frau Anke Knitter. Folgt man ihren Aussagen, dass eine Umbenennung 20 Jahre nach der Wende keinen Sinn mache, sondern vielmehr dazu anrege, sich mit den historischen Ereignissen der damaligen Zeit auseinanderzusetzen, so stellt sich die Frage, ob sie bei einer Straße namens „Stalin-Straße“ ähnlich argumentieren würde. „Es handelt sich nämlich gerade nicht nur um eine historische Debatte, sondern um die Frage, welche Einstellungen wir alle miteinander zu Demokratie und Freiheit haben“, erklärt Eckhardt Rehberg.

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