Pressemeldung vom 18.03.2011

Wie der Mecklenburger CDU-Bundestagsabgeordnete und Mitglied des Haushaltsausschusses des Deutschen Bundestages, Eckhardt Rehberg, mitteilt, erhält das Thünen-Institut für Regionalentwicklung e.V. in Bollewick (Müritzkreis) eine Projektförderung durch den Bund in Höhe von 103.217 €.

Das Projekt läuft vom 30. November 2010 bis zum 30. November 2011. Das Thünen-Institut beschäftigt sich konzeptionell mit der These, dass in den entwickelten Industrieländern ein Umbruch der sozioökonomischen Entwicklung abläuft. Bei dem geförderten Projekt handelt es sich um eine Folgefinanzierung des seit 2007 laufenden Projekts „Social Capital – im Umbruch europäischer Gesellschaften – Communities, Familien, Generationen“, bei dem der Umbruch europäischer Gesellschaften erforscht werden soll. Das Thünen-Institut führt dieses Projekt in einem geisteswissenschaftlichen Verbund mit dem Brandenburg-Berliner Institut für Sozialwissenschaftliche Studien, dem Hamburger Institut für Sozialforschung, der Humboldt-Universität zu Berlin, der Universität Kassel in Zusammenarbeit mit dem Maxim Gorki Theater Berlin durch. Eckhardt Rehberg: „Ich freue mich sehr über die Zuwendung an das Thünen-Institut. Dies ist eine Würdigung der hervorragenden Leistungen der Forscher in Bollewick und zeigt, dass sich auch ein kleines Institut mit einem motivierten Forscherteam an der Beantwortung von wichtigen gesellschaftlichen Zukunftsfragen verdient machen kann.“ Die Projektförderung erfolgt im Rahmen der BMBF-Förderinitiative „Freiraum für die Geisteswissenschaften“, welche im Jahr 2007 ins Leben gerufen wurde. Mit der Initiative hat das BMBF ein neues Angebot für die Geisteswissenschaften geschaffen, das den Bedingungen geisteswissenschaftlicher Forschung in besonderem Maß Rechnung trägt und diese langfristig stärken soll. Geisteswissenschaftliche Forschung beschäftigt sich mit grundlegenden Fragen nach Sinn, nach normativen Orientierungen und historischen wie kulturellen Unterschieden des menschlichen Zusammenlebens. die Geisteswissenschaften leisten damit einen nachhaltigen Beitrag zur Gestaltung der Zukunft und zum kulturellen Gedächtnis. Sie vermitteln zwischen Kulturen, sie reflektieren und bieten Orientierung über Werte.

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