Pressemeldung vom 05.07.2012

Der Bundestagsabgeordnete und Beauftragter der CDU/CSU-Bundestagsfraktion für die Maritime Wirtschaft, Eckhardt Rehberg, informierte, dass die Hafenzufahrt Wolgast in der Kategorie C bei der Reform der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung (WSV) eingeordnet wird und damit der jetzige Ausbauzustand langfristig erhalten bleibt:

„Für den Werftstandort der P+S Werften und die Unternehmen im Hafen Wolgast ist damit eine verlässliche Basis geschaffen. Angekündigte Unternehmenserweiterungen können jetzt erfolgen. Das ist eine gute Nachricht für die ganze Region“, so Rehberg. Der Bundestagsabgeordnete hatte das Bundesverkehrsministerium gebeten, ihm die die Einstufung in die Kategorie C offiziell zu erklären, nachdem es hierüber Irritationen und missverständliche Aussagen gab. Mittlerweile liegt ihm ein Schreiben des Staatssekretärs Prof. Klaus-Dieter Scheurle vor, in dem bestätigt wird, „dass die Hafenzufahrt nach Wolgast in der Kategorie C der Netzstruktur liegt, d.h. die Zufahrt bleibt im heutigen (planfestgestellten) Zustand erhalten“, heißt es in dem Schreiben. „Die Bundesregierung bleibt mit dem 5. Bericht zur Reform der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung ein verlässlicher Partner der Seehäfen Mecklenburg-Vorpommerns. Die Zufahrt Wolgast erhält, obwohl die Voraussetzung eines ausreichenden Güterverkehres der Kategorie C formal nicht erfüllt wird, diesen wichtigen Status, der die derzeitige Wassertiefe von 7, 50 Metern langfristig garantiert“, so Rehberg. Damit sei nun eine gute Ausgangsbasis für die weitere Entwicklung der Seehäfen des Landes geschaffen worden. Die Zufahrt zum Seehafen Rostock, die auch zum Kernnetz der Transeuropäischen Netze (TEN) gehört, hat mit der Kategorie A die höchste Priorität erhalten, die Zufahrten zu den Häfen Wismar und Sassnitz finden sich in der Kategorie B, Stralsund und Wolgast in der Kategorie C wieder. Mit der Kategorisierung der Bundeswasserstraße wird der Vorrang für Infrastrukturmaßnahmen nach den Kriterien Transportmenge, Vernetzungsfunktion und der jeweils aktuellen Verkehrsprognose festgelegt. In dem Bericht heißt es hierzu: „Ausbauinvestitionen, die die Wasserstraßenrelation durchgehend größeren Schiffseinheiten öffnen, werden künftig lediglich in der höchsten Kategorie (A) vorgenommen werden. Bei Ersatzinvestitionen in der Kategorie B werden allerdings die Ausbauparameter der Kategorie A beachtet. Ferner können in der Kategorie B Optimierungsmaßnahmen (Tiefenbaggerungen, geringfügige Uferabtragungen etc.) durchgeführt werden.“ In der Kategorie C werde, so der Bericht, der aktuelle Bestand erhalten. „Für die Wasserstraßen mit wenig Tonnage hat diese Einordnung eine enorme Bedeutung“, erklärt Rehberg abschließend.

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