Pressemeldung vom 24.06.2011

Im Nachgang des Besuches des Flughafens Rostock-Laage-Güstrow durch die Arbeitsgruppe Tourismus der CDU/CSU-Bundestagsfraktion kritisierten Landratskandidat Matthias Crone und Bundestagsabgeordneter Eckhardt Rehberg (beide CDU) die Aussagen des Landkreises Güstrow zur Weiterentwicklung des Flughafens:

„Der stellvertretende Landrat Boldt spielt mit dem Feuer, wenn er öffentlich über eine mögliche Insolvenz des Flughafens nachdenkt, nur um die Landespolitik zu mehr Engagement zu bewegen. Die Betreiber der Fluglinien könnten auf solche unsinnigen Gedankenspiele sehr nervös reagieren. Das muss man eigentlich wissen“, erklärte Matthias Crone, der in diesem Zusammenhang die Leistung und den Einsatz der Verantwortlichen vor Ort lobte: „Rostock-Laage hat viele neuen Fluglinien und hat von allen Flughäfen des Landes die besten Chancen. Das muss jetzt weiterentwickelt und nicht gestört werden.“ Crone weiter: „Natürlich ist ein stärkeres und stetiges Engagement des Landes nötig. Die Mittel müssen viel mehr auf Laage konzentriert und nicht nach dem Gießkannenprinzip verteilt werden. Die Landesregierung aber mit veröffentlichten Insolvenzgedanken unter Druck setzen zu wollen, ist unklug, unseriös und gefährlich. Das Problem muss der neue Landrat des Großkreises mit Schwerin energisch verhandeln“, betont Crone. Der Bundestagsabgeordnete Eckhardt Rehberg unterstrich, dass die mangelnde Bereitschaft der Landesebene, „eindeutig Farbe zu bekennen“ ein Kernproblem für die Kommunen als Gesellschafter und den Flughafen darstelle: „Landesverkehrsminister Schlotmann und SPD-Fraktionsvorsitzender Nieszery, der als Güstrower ein Interesse an der Fortentwicklung haben sollte, lassen den Flughafen und die beteiligten Kommunen durch ihre Tatenlosigkeit und ihre Ignoranz im Stich.“ Beide wären am Zug, um die Landesmittel endlich konsequent für Rostock-Laage einzusetzen und das Land stärker zu beteiligen, forderte Rehberg.