Wie der CDU-Bundestagsabgeordnete und Landesgruppenvorsitzende Eckhardt Rehberg mitteilt, haben universitäre und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen in Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2014 rund 15 Millionen Euro an Projektfördermitteln des Bundesforschungsministeriums eingeworben.

„Der Forschungs- und Wissenschaftsstandort in Mecklenburg-Vorpommern wurde in diesem Jahr in erheblichem Umfang durch den Bund unterstützt. Insgesamt hat das Bundesforschungsministerium rund 15 Millionen Euro Bundesmittel für universitäre und außeruniversitäre Forschungsprojekte im Land bewilligt. Die vielseitig aufgestellte und leistungsfähige universitäre und außeruniversitäre Forschungsinfrastruktur, die sich maßgeblich auf die Städte Rostock und Greifswald konzentriert, bildet das Rückgrat der regionalen Wirtschaftsstruktur in Mecklenburg-Vorpommern.

Zum Beispiel erhielt das Friedrich-Loeffler-Institut für Tiergesundheit auf der Insel Riems im Rahmen des neuen Förderprogramms „Zwanzig20“ für 4 Jahre insgesamt rund 813.000 Euro zur Bekämpfung von Infektionskrankheiten. Im Projekt „InfectControl 2020“ sollen neue Strategien erforscht und entwickelt werden, um die Entwicklung und Ausbreitung neuer und multiresistenter Keime aufgrund von unsachgemäßem Antibiotikaeinsatz, mangelnder Hygiene sowie globalen Menschen- und Güterströmen einzudämmen. Auch die Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald sowie die RIEMSER Pharma GmbH aus Greifswald sind an diesem Verbundvorhaben beteiligt. An dem Projekt „InfectControl 2020“ arbeitet ein Konsortium mit 30 Vertretern aus Forschung, Klinik und Wirtschaft, aber auch aus Patientenvereinigungen und Medien“ so Eckhardt Rehberg.

141222 Forschungsförderung MV 2014
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